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9. Februar 2009 1 09 /02 /Februar /2009 08:27

I
 Es gibt keinen Gott außer mich selbst und ich bin mein eigener Prophet.

II
Dass Brüste oder Penis an meinem Körper hängen, ist genetischer Zufall. Eigentlich  bin ich bisexuell und lebe das je nach Bedarf und Möglichkeit aus.

III
Dass aus meinem sexuellen Verhalten ein Kind entsteht, ist von geringer Wahrscheinlichkeit, also ein Zufall, den ich nach eigenem Gutdünken korrigieren kann.

IV
Widerwillig gliedere ich meine Arbeits- und Freizeit nach der 7-Tage-Woche des jüdisch-christlich-islamischen Kulturkreises. Ich hätte gern ein paar freie Tage mehr; schließlich habe ich ein Recht auf Spaß rund um die Uhr.

V
Menschen, die meinen Lebensentwurf nicht teilen, machen mich zum Opfer ihrer Intoleranz, gegen die ich mich häufig und lautstark in aller Öffentlichkeit wehren muss. Darin besteht der Sinn meines Lebens.
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Kommentare

Biene 03/19/2015 16:16

Zu 1) Beweise mir, dass es Gott gibt. Meines Erachtens ist er ein Fantasie-Produkt. Leider brauchen die Dummen immer noch Gott. Der ist ja Geist, aber Geister gibt es nun mal nicht.
Zu 2) Welches Geschlecht ich habe, sehe ich, wenn ich nackig in der Badewanne sitze. Nur im Unterschied zu den Spießerchristen, toleriere ich die Homos und Lesben.
Zu 3) Wie man Kinder bastelt weiß ich auch. Denn ich bin das Produkt der Liebesnacht meiner Eltern.
Zu 4) Als Atheist ist man noch lange nicht arbeitsscheu. Wer Atheisten als arbeitsscheu hinstellt, ist ein Verleumder.
Zu 5) Es ist mir völlig schnupee, ob andere Menschen meinen Lebensstil akzeptieren oder nicht. ich schreie anderen auch nicht vor, wie sie zu leben haben!

Chris 02/27/2009 21:47





Also wenn ich mir das jetzt mal von einem neutralen Standpunkt ansehe, würde ich schon fast sagen, dass da etwas Verachtung mit drin ist. Ich kann nicht genau sagen warum ich das so empfinde, aber bei lesen hatte ich eben das Gefühl. Sehe ich das aus christlicher Sicht, dann muss ich ganz klar sagen, dass ich das natürlich ganz anders sehe, denn die Punkte könnte ich vom Glauben her nicht unterstützen. Wie kommen Sie denn auf diese Sachen? Ist das irgendwo fest geschrieben?

Christian 02/10/2009 12:07

Stimmt das wirklich? Also ich kann mir das jetzt so gar nicht vorstellen. Das hört sich nicht sehr gut an. Ich weiß ja, dass man nicht an alles glauben muss, was von Gott kommt und es ist mir auch klar, dass es noch weitere Religion gibt. Aber ich dachte nicht, dass dies hier so extrem ist. Es hört sich für mich sehr ironisch an und bevor ich mich jetzt hier wirklich aufrege, wüsste ich gerne ob es denn auch ironisch gemeint war oder der Realität entspricht.

Winfried Schley 02/10/2009 14:38


vgl. http://winfried.schley.over-blog.net/article-27648816-6.html#anchorComment


madame federkiel 02/09/2009 15:26

Lieber Herr Schley!
Ich weiß ja nicht, was in Ihrem Umfeld zur Zeit los ist, aber ich übersetze die fünf Punkte mal in meiner Art.
Ich finde, dass Ihr Beitrag Menschen in die Verteidigungsposition treibt, was meistens fruchtlos ist, nicht zur Diskussion führt und zum Nachdenken anregt.
I Meine Eltern/Vorbilder haben versäumt, haben mir weder Regeln für ein funktionierendes Zusammenleben noch soziale Kompetenz mit auf meinen Lebensweg gegeben.
IIMeine Eltern/Vorbilder haben versäumt mir klarzumachen, welche Verantwortung ich mir und andern gegenüber habe und dass ich den sorgsamen Umgang mit meiner Sexualität lernen muss, weil sonst Körper und Seele von mir und anderen für immer Schaden nehmen können. III Kinder machen ist die wichtigste Entscheidung in unserem Leben, die wir uns sehr genau überlegen müssen. Ein Kind in die Welt zu setzen bedeutet für mich mehr als 20 Jahre Zuwendung und Verantwortung für das Wohl des Kindes, auch wenn ich meine eigenen Ambitionen dafür zurückstellen muss. Dass meine Eltern möglicherweise bei dieser Aufgabe versagt haben, entbindet mich nicht davon, es besser zu machen. 
IVIndem ich mich nicht dem Abenteuer Leben stelle und es als Herausforderung annehme, lerne ich viele meiner Seiten und Möglichkeiten nicht kennen, habe wenig Erfolgserlebnisse, bleibe schwach. Erwachsen werden heißt, Verantwortung zu übernehmen. Eigene finanzielle Unabhängigkeit bedeutet Freiheit; sich Ziele zu stecken und zu erreichen macht stark.
Wer sich treiben lässt und vor Eigenverantwortung drückt, ist nur zu feige, sich auf das Abenteuer Leben einzulassen. Eines ist sicher; eine zweite(s) Chance(Leben) bekomme ich nicht!
VIch muss mich entscheiden, ob ich in einer Gesellschaft leben, und deren Segnungen in Anspruch nehmen möchte. Wenn ja, muss ich meinen Beitrag dazu leisten. Dazu gehört auch, sie mit meinem Engagement zu verändern, wenn  das nötig ist.
Lehne ich die Gesellschaft aber ab, darf ich sie nicht in Anspruch nehmen, kann meinen eigenen Verein aufmachen oder im Urwald von Beeren pflücken oder Bären jagen leben.;o)

Winfried Schley 02/10/2009 07:52


Ganz herzlichen Dank für Ihren Kommentar, Madame! Das verspricht eine hoch interessante Doppelstunde mit meinen Abiturienten zu werden!

Doch kurz zum Umfeld:
Es mag sein, dass ich so manchen Menschen damit in die Verteidigung treibe, andere aber bestätigen mir ins Gesicht grinsend, dass es ungefähr so sei, wie ich es beschreibe, ich aber mit meinen
altmodischen Vorstellungen hinter dem Mond lebe.
Ergänzend dazu möchte ich eine Putzfrau an unserer Schule zu Wort kommen lassen: " Ich bin heilfroh, dass ich in vier Wochen in Rente gehe! Was ich in den letzten Jahren an Begegnungen mit Schülern
und zum Teil deren Eltern erlebt habe, erschreckt mich. Wir haben es immer mehr mit verwahrlosten Kindern von verwahrlosten Eltern zu tun."
Natürlich nimmt diese Frau nur einem Bruchteil unseres Schullebens wahr, seine Schattenseite halt, das jedoch Tag für Tag. Als Lehrer habe ich es leichter. Ich erlebe auch noch viele Lichtblicke
und Perlen.


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  • : Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
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  • Winfried Schley
  • Niemals in Gleichgültigkeit verfallen, unabhängig davon, was im Leben auf mich zukommt !  
 Ich interessiere mich für alles, was dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dient.
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