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6. Februar 2011 7 06 /02 /Februar /2011 16:29

Umarmung.jpgViele tausend Jahre menschliche Kulturgeschichte haben die Formen sexueller Partnerschaft verändert. Geblieben ist die Sehnsucht nach lebenslanger Verlässlichkeit, unabhängig davon, ob sie gelingt oder scheitert. Geblieben ist der Traum von der auf Lebenszeit geschlossenen Einehe als kultureller Gipfel verbindlichen Vertrauens.

Wenn Ehen zu scheitern drohen und oft auch zerbrechen, dann blieb eben diese Sehnsucht unerfüllt, ist eben dieser Traum zerplatzt. Die unbewusste Suche nach neuer Erfüllung beginnt; denn das Kribbeln im Bauch kennt keine Treue. Es ist instinktgesteuert. Der Wille im Kopf und der Mut im Herzen, eine lebenslange Bindung zu wagen, die Klippen des Scheiterns im stürmischen Ozean des Miteinander zu umschiffen, sind kulturelle Höchstleistungen, die ohne geistiges Verwurzeltsein nur selten gelingen.

Christen sehen dieses Verwurzeltsein als sichtbares Abbild der Zuwendung Gottes zu den Menschen, einer Liebe, die den Menschen ein Leben lang, oft unbeachtet und unbemerkt,  begleitet und die Tür für Neuanfänge offen hält.

Katholische und orthodoxe Christen betrachten deshalb die Ehe als Sakrament. Sie sehen darin ein heiliges Zeichen einer unsichtbaren Gnade, ein ganz persönliches Geschenk Gottes an das Ehepaar, das sich mit Leib und Seele, mit Körper und Geist aneinander bindet und dessen Sexualität wenn möglich in der fürsorglichen Aufzucht von Kindern gipfelt.

 

vgl. auch "Mein Ring mit deinem Namen."

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30. Dezember 2010 4 30 /12 /Dezember /2010 16:22

Wer sich krank fühlt, geht zum Arzt oder Heilpraktiker oder greift zu Großmutters Hausrezepten. Zum Priester geht niemand. Der moderne Mensch der westlichen Welt vertraut ihm nicht. Sein Vertrauen gilt den vielen bunten Pillchen, Sälbchen und Mittelchen, die man in einem Laden namens Apotheke kaufen kann und nach einem vorgeschriebenen Ritual namens Rezept geradezu magisch anwendet. Besucher aus anderen Kontinenten und Kulturräumen schütteln darüber nur verständnislos den Kopf.

Doch der westlich geprägte Mensch hinterfragt das nicht. Krankheit ist für ihn ein Gebrechen, ein Hindernis, das ihn stört und mit allen Mitteln beseitigt gehört. Nimmt er die Störung nicht mehr wahr, sei sie behoben oder nicht, hält er sich für gesund und einsatzfähig.

Fremd ist ihm der Gedanke, dass er in sich unstimmig und in seiner Ganzheit außer Tritt geraten ist und daher einer ganzheitlichen Heilung und Genesung bedarf, die erst dann abgeschlossen ist, wenn er innerlich zur Ruhe und zum Frieden gekommen ist, sich neu ausgerichtet hat und wieder voller Schwung aus neuen Energien lebt.

Aus der Psychotherapie weiß man heute, wie entscheidend Heilung sich fördern lässt, wenn der Patient es ernsthaft will und es nicht nur ein sich selbst vorgegaukelter frommer Wunsch ist. Man muss sich anstrengen, bequeme Lebensgewohnheiten ändern, sich voll dem Heilungsprozess und sich jenen Personen anvertrauen, die diesen Genesungsweg begleiten.

Im Neuen Testament der christlichen Bibel muss sich der Blinde mit Geschrei gegen die verärgerten Schaulustigen durchsetzen (Lukas 18,39). Die heidnische Mutter lässt sich nicht durch Jesu brüske Zurückweisung einschüchtern (Markus 7,25-30).

Ob Jesus wirklich so daneben lag, wenn er bei seinen Heilungen voll auf Gottes Heilskraft vertraute? „Dein Glaube hat dir geholfen.“ (Markus 5,34).

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28. Dezember 2010 2 28 /12 /Dezember /2010 09:25

Für viele Menschen ist sie die Ikone des Christentums schlechthin, Mutter Teresa von Kalkutta (1910 – 1997) mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Ärmsten der Armen, die christliche Ausländerin mit indischem Staatsbegräbnis. Anfangs wirkte sie mit ihrem Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe fast im Verborgenen bis die Weltpresse sie entdeckte und ihr eine weltweite Spendenflut bescherte, so dass sie öffentlich darum bat, woanders hin zu spenden, weil ihr Orden diese Geldmenge nicht mehr verkraften könne.

Für viele Menschen war sie Trost und Ansporn zugleich. Umso größer war das Erschrecken vieler, als man ihr Tagebuch nach ihrem Tod veröffentlichte und sichtbar wurde, dass ihr die Gottesgewissheit abhanden gekommen war, ihr, die so fest wie kaum jemand im Christusglauben verankert schien und daraus ihre Kraft schöpfte.

Für mich jedoch sind ihre Zeilen Trost, zeigen sie mir doch, wie sehr sie die Unverfügbarkeit Gottes schmerzhaft erfahren musste, damit sich umso klarer ihr Blick für den Nächsten schärfen konnte. Sie schreibt:

„Es herrscht eine solche Dunkelheit, dass ich wirklich nichts sehen kann - weder mit meinem Geist noch mit meinem Verstand. Der Platz Gottes in meiner Seele ist leer. In mir ist kein Gott. Der Schmerz des Verlangens ist groß. Ich sehne und sehne mich nur nach Gott und dann fühle ich noch dies: Er will mich nicht, er ist nicht da.  ... 
Mein eigenes Leben scheint mir so widersprüchlich. Ich helfe den Seelen, wohin zu gehen? Warum das alles? Wo ist die Seele in meinem eigenen Sein? Gott will mich nicht. Manchmal höre ich den Schrei meines eigenen Herzens ‚Mein Gott!’, und nichts weiter kommt. ...
Trotzdem bricht irgendwo tief in meinem Herzen diese Sehnsucht nach Gott durch. Wenn ich draußen bin, bei der Arbeit, oder wenn ich mich mit Leuten treffe, ist dort eine Gegenwart von jemandem ganz Lebendigen ganz nahe in mir. Ich weiß nicht, was das ist, doch sehr häufig, sogar jeden Tag immer wirklicher wächst diese Liebe für Gott in mir. Ich ertappe mich dabei, wie ich Jesus unbewusst die seltsamsten Zeichen der Liebe gebe.“

Aus meiner Sicht hat sie das Wort Jesu: ‚Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.’ Matthäus 25,40) vollkommen verinnerlicht. Die Antwort Jesu auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.’  (Matthäus 22, 37-40) ist ihr in Fleisch und Blut übergegangen.

So bleibt Mutter Teresa für mich eine Ikone des Christentums, gerade weil sie den Platz Gottes in ihrer Seele nicht mehr spürte und dennoch vom Menschen, dem Nächsten, nicht loskam.

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25. Dezember 2010 6 25 /12 /Dezember /2010 11:13

StilleNacht.jpg

 

Stiller Tag, heiliger Tag geht nicht.
Es muss Nacht sein.
Die Nacht ist die Zeit für Zärtlichkeit und Liebesspiel.
Nacht entfacht den Rausch der Haut.
Die Nacht weckt die tiefe, unergründliche Sehnsucht, jenes unstillbare Verlangen im Herzen nach mehr, nach dem Ganzen, nach dem Sinn des Ganzen.
In der Nacht reist die Seele durch die Weite des Sternenhimmels in die Tiefe des Universums.
Nächtens werden Träume, Wunschträume wie Albträume lebendig.
Erfüllte Nacht schenkt Erholung.


Bleibt die Nacht unerfüllt, verwandelt sie sich in die Zeit der Tränen und der Trauer, der Einsamkeit, der inneren Verlorenheit, der Leere und der Sinnlosigkeit, wird zum stummen Aufschrei.

 

In der Nacht stundenlang wachliegen zerreißt das Herz, quält den Geist, steigert die Sehnsucht, ein schmerzlicher Vorgang, der filtert, das Wesentliche vom Unwesentlichen trennt, überfällige Entscheidungen gären lässt, sie vorantreibt.

Religionen feiern die großen Geheimnisse des Lebens oft in der Nacht, so auch das Christentum. In der Nacht trifft Joseph laut dem Evangelisten Matthäus seine Entscheidung, sich nicht von Maria zu trennen, sie zu sich zu nehmen. In der Nacht eilen die Hirten laut dem Evangelisten Lukas zum Neugeborenen in der Krippe und erkennen in ihm den Erlöser der Welt. In der Nacht wandelt sich der tote Jesus in den von Gott und zu Gott hin auferweckten Christus, dessen Christen in der Osternacht feierlich gedenken. Den Auftakt dazu feiern sie an Weihnachten, nicht an Weihtagen. Stiller Tag, heiliger Tag geht nicht. Es muss Nacht sein, stille Nacht, heilige Nacht.

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21. November 2010 7 21 /11 /November /2010 09:33

Eine ehemalige Schülerin schrieb mir aus Großbritannien:

 

"Der Text des Liedes „In Christ alone“ hat mich in den letzten Wochen sehr bewegt und mir bewusst gemacht, was für ein Geschenk wir in Jesus Christus haben. Dem sollte man sich viel öfters und besonders in der nun kommenden Advents- und Weihnachtszeit bewusst werden."

 

Hier ihre Übersetzung:

 

inchristalone-Kopie-2.jpgAllein in Christus liegt meine Hoffnung. Er, dieser Grundstein, dieser feste Grund, der auch der schlimmsten Dürre und dem heftigsten Sturm widersteht, ist mein Licht, meine Kraft und mein Lied. Welche große Liebe, welch tiefer Friede ist es,wenn Ängste gestillt werden und alles Streben ein Ende hat. Mein Tröster, mein Alles; hier, in der Liebe Christi, stehe ich.
Allein in Christus, der Mensch wurde, durch den die Fülle Gottes die Gestalt eines hilflosen Babys annahm. Dieses Geschenk der Liebe und Rechtschaffenheit wurde von denen, zu deren Rettung er kam, verachtet. Aber durch Jesu Tod am Kreuz wurde der Zorn Gottes gestillt, weil alle Sünden auf ihn geladen wurden. Hier, im Tod Christi, lebe ich.

Dort lag sein Körper begraben. Das Licht der Welt wurde von der Finsternis getötet. Doch an einem herrlichen Tag stand er wieder auf und trat aus dem Grab heraus! Und weil er als Sieger feststeht, stehe ich nicht mehr unter dem Fluch der Sünde; denn ich bin sein und er ist mein. Ich wurde durch das kostbare Blut Jesu erkauft.
Keine bleibende Schuld in meinem Leben, keine Angst vor dem Tod: das ist die Kraft Christi in mir. Vom ersten Schrei bis zum letzten Atemzug bestimmt Jesus mein Schicksal. Keine Gewalten der Hölle und kein menschliches Tun können mich aus seiner Hand reißen. Bis er wiederkommt oder mich zu sich nach Hause ruft, werde ich unter der Kraft Gottes stehen. 
                                                                                                                           
(In Christ alone, Feiert Jesus 3, Nr.178)

 

Judith Förster

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4. November 2010 4 04 /11 /November /2010 15:15

sand2010.jpgEs macht

ein einsames Herz beschenkt,

ein schweres Herz leicht,
ein trauriges Herz froh,
ein unruhiges Herz friedvoll,
ein verzagtes Herz kühn,
ein schwaches Herz stark,

ein verbittertes Herz frei,

ein enges Herz weit,

ein eigensiniges Herz weitsichtig,
ein hartes Herz weich,

ein wundes Herz heil: Beten.

Frei nach Mechthild von Magdeburg (1207- 1282 ?)

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17. Oktober 2010 7 17 /10 /Oktober /2010 15:31
 
 
In Deutschland sterben an einem gewöhnlichen Arbeitstag etwa 1000 ungeborene Kinder.
Einladung zum Gebetszug

„1000 Kreuze für das Leben“ am
Samstag, 30. Oktober 2010
in München
14.30 Uhr
Sendlinger-Tor-Platz

(U-Bahn-Linien U1/U2/U3/U6, jeweils eine Station vom Hbf bzw. Marienplatz)

München, 7. Oktober 2010

Liebe Freunde unseres Gebetszuges,

es sind nur noch wenige Wochen bis zum diesjährigen Gebetszug "1000 Kreuze für das Leben" am 30. Oktober 2010 in München. Wir bitten Sie, in dieser verbleibenden Zeit noch viele Menschen zu ermutigen, zu diesem Gebetszug nach München zu kommen. Die Macht des Gebetes ist groß und kann daher viel bewirken; sei es die Reduzierung der Zahl der Abtreibungen, sei es die Umkehr derer, die sich direkt oder indirekt schuldig gemacht haben oder sei es die Stärkung der Sensibilität in der Bevölkerung oder gar ein Umdenken. Treffen wir uns zum gemeinsamen Gebet und überlassen wir es Gott, wie er unser Gebet in seinem Plan verwenden möchte.
Teilen Sie uns bitte auch mit, wenn Sie sich als Ordner oder Helfer zur Verfügung stellen möchten. Gerne stellen wir Ihnen auch Material zum Aushängen und Handzettel zum Verteilen zur Verfügung oder leiten Sie unseren Flyer zum Download einfach weiter.

Sicher kennen Sie weitere Personen, Freunde und Bekannte, die auf den Gebetszug aufmerksam gemacht werden könnten.

Weitere Infos finden Sie unter:
http://europrolife.com/147-0-News.html.
Internet: Euro Pro life
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3. Oktober 2010 7 03 /10 /Oktober /2010 16:30

„Bin ich denn nur noch von kaputten Typen umgeben?“, fragte mich neulich ein junger Mann. „Nein“, erwiderte ich, „Leben ist immer brüchig und unsere wichtigste und vornehmste Aufgabe ist es, damit heilend umzugehen.“ Der junge Mann nahm eben jetzt mehr als bisher wahr, was unsere moderne Gesellschaft in pausenloser Zerstreuung zu verdrängen pflegt:

Jeden trifft es unausweichlich, den einen früher, den anderen später, den einen seltener, den anderen öfter, manchen geballt, die tiefgreifenden Vorfälle des Lebens wie Liebe und Eifersucht, Verlust und Trauer, Enttäuschung, Krankheit und Beschädigung und als Antwort darauf Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit, Mut, gegen den Strom zu schwimmen, Ängste oder gar Todesangst zu überwinden.

Den Umgang damit kann man von klein auf lernen, indem wir unsere Phantasie anregen lassen durch Literatur und damit eng verbunden durch Film und Theater. Hier kann man gleichsam vorwegnehmend die eigenen Entscheidungen an scheiternden oder siegenden Figuren messen, sich hineinversetzen in deren Konflikte, Erfolge oder Niederlagen, ihren Untergang oder ihre Erlösung nacherleben und für das eigene Leben aneignen. Von klein auf kann man somit erfahren, dass man mit vielen Hindernissen und Bedrohungen des eigenen Lebens nicht allein ist, sondern dass dies schon immer zum menschlichen Dasein gehört hat.

Die Themen des Scheiterns, der Tragik übernimmt meist die Dichtung, die der Erlösung vorrangig die Religion. Die darstellende Kunst bietet oft beides.

Das Gute berührt, das Böse und die menschlichen Abgründe faszinieren. Nichts liest sich spannender als die verderbte Sittengeschichte des Vorderen Orients im Alten Testament der christlichen Bibel und ihre Antworten darauf aus dem Glauben an einen tieferen Sinn, einer Heilung durch Gott.

Der Umgang mit der Bibel ermöglicht gerade dem jungen Heranwachsenden, tief verstörende Konflikte anhand biblischer Gestalten auf einer noch nicht existentiellen Ebene seelisch  durchleben zu können, noch bevor sie sich in seinem eigenen Leben ereignen. Dieser Weg bereitet vermutlich besser auf ein reifes Erwachsensein vor als alles zweckgebundene angehäufte Wissen für das berufliche Weiterkommen.

Sich mit der Bibel befassen als Hilfe zu einem reiferen, tiefgründigerem Leben? Ein Versuch, und sei er noch so zaghaft, ist es allemal wert!

So wie eine Blüte sich zart der Sonne entgegen öffnet, so öffnet die Bibel sachte das verschlossene Herz für Gottes Liebe mitten in einer geschundenen Welt.

storch2010b.jpg

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25. Juli 2010 7 25 /07 /Juli /2010 16:28

maulwurfLeblos lag ein Maulwurf am Rande des Waldweges. Hatte sein Herz versagt, als er nach dem heftigen Gewitterregen seinen überspülten unterirdischen Gang verlassen musste, um nicht zu ertrinken? Hatte er mit letzter Kraft das Tageslicht erreicht?

Wir Menschen erblicken das Tageslicht, wenn wir geboren werden, erinnern uns aber nicht an den Vorgang unserer Geburt. Er entzieht sich unserem Bewusstsein. Dennoch sind wir uns sicher, dass wir geboren wurden, weil wir genau jetzt leben. Wir wissen, dass wir sterben werden, aber nicht in eben diesem Augenblick, in dem wir diese Zeilen lesen. Unser Bewusstsein vom Augenblick kennt den Tod nicht.

 

Wirklich wird der Tod für uns, weil wir wissen, dass jedes Leben sicher seinem Ende zugeht. Geburt und Tod bleiben unausweichlich ein Geheimnis unseres Daseins. Aber irgendetwas tief in uns drin findet sich damit nicht ab und will begreifen, warum das so ist.

Tod macht uns Angst, Angst vor dem Sterben in körperlicher Qual. Doch was erlitten wird, erleidet immer nur der Lebende. Der Tod selbst entzieht sich dieser Erfahrung. Angst vor dem Tod ist die Angst vor dem Nichts oder die Angst vor dem, was nach ihm kommt.
 
Keine ärztliche Therapie kann uns von dieser Angst befreien. Wir müssen ihr uns stellen im Philosophieren, im religiösen Glauben an Unsterblichkeit oder im ablenkenden Verdrängen. Tief in uns ist etwas verankert, dass sich auflehnt dagegen, für immer völlig zerstörbar zu sein. In uns steckt ein Wille zur Ewigkeit, auch wenn wir sie nur in der gleichen Weise bedenken können, wie wir Zeit bedenken.

Christen vertrauen dabei auf die Botschaft über Jesus Christus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“ (Joh 11,255 ff)

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13. März 2010 6 13 /03 /März /2010 08:18
lmgtanz10.jpg   Lerne tanzen.
                                     Augustinus
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  • : Blog von Winfried Schley
  • : Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
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  • Winfried Schley
  • Niemals in Gleichgültigkeit verfallen, unabhängig davon, was im Leben auf mich zukommt !  
 Ich interessiere mich für alles, was dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dient.
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