Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
5. Mai 2008 1 05 /05 /Mai /2008 15:12
Oh Gott, oh Gott!
Diesen Laden übernehmen?
Das wird nicht gut gehen!
Das wird uns den Kopf kosten!
Wer hilft uns?
Wer steht uns bei?"

Hat ER nicht versprochen:
„Seht, ich bin in alle Tage bei euch bis ans Ende der Welt?“

Abgemacht!
Wir glauben IHM.
Wir vertrauen IHM.
Wir übernehmen den Laden,
auch wenn es uns den Kopf kostet.
Das Blut unserer Märtyrer wird unser Same.“



Christen feiern dies an Pfingsten, dem Beginn der Kirche, als Auftrag Christi, als Fingerzeig Gottes und als Antwort auf eine unheile Welt.
Diesen Post teilen
Repost0
1. Mai 2008 4 01 /05 /Mai /2008 16:54
Wenn einer geht,
gibt es andere, die bleiben.

Wenn einer heimgeht,
gibt es andere, die dort nicht zu Hause sind.

Wenn einer zu seinem Vater geht,
gibt es andere, die auf einen solchen Vater hoffen.

Wenn einer zu Gott geht,
bleiben andere zurück,
um in seinem Namen von diesem Vater zu sprechen.

Die Einstimmung darauf feiern Christen am Fest "Christi Himmelfahrt".
Diesen Post teilen
Repost0
23. März 2008 7 23 /03 /März /2008 08:37
piccanigou.jpg Eisig faucht an diesem Ostersonntagmorgen der Tramontana mit Orkangeschwindigkeit von den schneebedeckten Pyrenäengipfeln herunter zum Mittelmeer, treibt den Sand über kleine scharfkantige Dünen zum graublauen Wasser. Trügerisch ruhig liegt das Meer. Es bildet am Horizont jene glatte gerade Todeslinie, die jedem kleinen Fischerboot mit allzu schwachem Motor und jedem allzu kühnen Surfer zum unausweichlichen Verhängnis wird, von wo es kein Zurück mehr gibt. Nichts verrät dem Auge die sanfte, vom Wind getriebene Steigung des Wassers wie an einem langgezogenen Berghang entlang. Verborgen bleibt dem Betrachter am Strand der Wasserwall am Ende des harmlos erscheinenden Anstiegs, der sich dahinter mit Wucht in die Weite des Meeres ergießt und alles erbarmungslos ins Uferlose mitreißt. Für ihn kräuseln nur kleinste Wellen die Meeresoberfläche und eine feine Gischt stäubt über ihre winzigen Wellenkämme, die der heulende Bergwind dem Wasser abtrotzt, wo es mit seinen wiegenden Wellenzungen den feinen Sandstrand leckt.

Ein Wetter weit entfernt vom Frühling, wäre da nicht die Fülle der mit violetten Blüten übersäten, fest im Sandboden verwurzelten  Malven, die davon zeugen, dass sie schon wärmere Tage gesehen haben als eben diesen Ostersonntagmorgen. Sie bieten ein atemberaubend schönes Bild aufkeimenden Lebens angesichts der beklemmenden tödlichen Drohung.

Tod und Leben, Passion und Auferstehung, wie eng liegen sie beieinander! Doch das Leben wird siegen! Es überwindet den Tod!

Was sich in der Natur nur andeutend abbildet, wird für gläubige Christen beim Menschen zur tragenden Hoffnung, seit Gott vor über 2 000 Jahren Jesus Christus vom Tode auferweckt hat. Ihren festen Glauben daran feiern sie an Ostern, Jahr für Jahr, bis Christus einst wieder kommen wird zum Heil der Welt. Sie hoffen dabei auf ihr endgültiges Zusammensein mit Gott.

vgl. auch "Der Mensch gleicht einer Zwiebel"
Diesen Post teilen
Repost0
24. Februar 2008 7 24 /02 /Februar /2008 18:08

Eine Erfahrung, niedergeschrieben nach 10-tägigen Schweige-Übungen:


Ganz tief im Innern des Menschen verborgen schlummert ein unstillbares Verlangen nach zärtlicher Zuwendung. Verharrt der Mensch im Schweigen und wartet er geduldig ab, wird ihn seine Suche zur Quelle dieser ersehnten zärtlichen Zuwendung führen. Er wird entdecken, dass beide, Mensch und Quelle, wie Blutsverwandte zusammengehören.

 

Will der Mensch im unruhigen Strom seines dahintreibenden Lebens zur Quelle seiner letzten Sehnsucht gelangen, muss er gegen den Strom schwimmen. Seine eigene Kraft reicht dazu nicht aus. Dennoch wird er im Wesentlichen sein Leben nach dieser Quelle, seinem eigentlichen Ursprung, ausrichten, sobald er sich der Existenz dieser Quelle bewusst ist, auch wenn ihn der Strom seines Lebens noch so flussabwärts treibt. Er weiß jetzt um seine letzte Herkunft und kann dieses Wissen nicht mehr verlieren, ohne zugleich innerlich aus dem Lot zu geraten. Er spürt eine Kraft, die ihn immer wieder neu zur Quelle der zärtlichen Zuwendung zieht. Diese Kraft stammt nicht von ihm selbst. Sie kann sich am Menschen nur festmachen, wenn sich der Mensch dafür öffnet. Er darf sich nicht dagegen sperren, wie sehr ihn dieser Vorgang auch schmerzt.

 

Den Weg, über den diese Kraft den Menschen zur Quelle zieht, bestimmt die zärtliche Zuwendung in der Quelle, nicht der Mensch. Ist der Mensch mit diesem Weg nicht einverstanden, kann er sich jederzeit aus freien Stücken abkoppeln. Allerdings wird er ein beträchtliches Stück oder gar alles von seiner inneren Mitte einbüßen. Verliert der Mensch seine Mitte ganz, treibt er in haltloser Einsamkeit dem Abgrund der Angst entgegen.

 

Geeignete Mittel, die dem Menschen helfen, sich nicht gegen diese Kraft zu sperren und ihr keinen Riegel vorzuschieben, sind die vielfältigen Formen von Gebet, Meditation und Liturgie. Die zärtliche Zuwendung in der Quelle verlangt danach, dass der Mensch freiwillig die Pforten von innen entriegelt, damit die Kraft der zärtlichen Zuwendung sie von außen aufschließen kann.

 

Durch ein aufgeschlossenes, aber nicht entriegeltes Tor hat die Kraft keinen Zugang zum Menschen, außer die geballte Allmacht der Quelle sprengt die Tür. Ob der Mensch das überlebt, bleibt für ihn ungewiss.

Diesen Post teilen
Repost0
2. Januar 2008 3 02 /01 /Januar /2008 10:41


Damit er  seine Kriegtraumata wenigstens ein bisschen aufarbeitet, hat mein Schwiegervater damals diese Krippe gebastelt, wohl unbewusst ahnend, dass Erlösung im Armseligsten und Geringsten seinen Anfang nehmen kann.

krippe.jpg
Diesen Post teilen
Repost0
27. November 2007 2 27 /11 /November /2007 16:47

Als Jesus von Nazaret gefragt wurde, wie man beten solle, sprach er seinen Zeitgenossen ein Gebet vor, das voll ihre Gemütslage traf und sich als "Vaterunser" zum Hauptgebet der Christen entwickelte.

Welche religiösen Erfahrungen muss er zuvor in seinem tiefsten Inneren gemacht haben?

Hier ein Versuch, ihm in heutiger Zeit hinterdrein zu fühlen:



Jesus: "So sollt ihr beten!"

      Du Vater,
      Du umhüllst uns ganz.
      Dir gehört das Weltall.
      Du hast uns beauftragt, Dir in Deiner Welt zu dienen.
      Deine Absichten mit uns sollen sich erfüllen, ebenso Deine Pläne mit anderen.
      Gib uns Nahrung für den heutigen Tag.
      Schau über unsere Verfehlungen hinweg,
      damit auch wir über die Vergehen anderer hinwegsehen lernen.
      Schenke uns Mut, unseren Berufungen nicht auszuweichen.
      Befreie uns von Neid, Hass und Hader;
      denn Du hast das Sagen, bist die Lebenskraft und das Maß aller Dinge,
      jetzt und jederzeit.
Amen.   

Diesen Post teilen
Repost0

  • : Blog von Winfried Schley
  • : Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
  • Kontakt

Profil

  • Winfried Schley
  • Niemals in Gleichgültigkeit verfallen, unabhängig davon, was im Leben auf mich zukommt !  
 Ich interessiere mich für alles, was dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dient.
  • Niemals in Gleichgültigkeit verfallen, unabhängig davon, was im Leben auf mich zukommt ! Ich interessiere mich für alles, was dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dient.

Bookmarking, Blogbewertungen

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor  Bloggeramt.de Add to Technorati Favorites
fiid.de Overblog Suche  Blogverzeichnis 
Domainwert fuer winfried.schley.over-blog.net Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

follower 

 

Bookmark bei Mister Wong Bookmark bei Del.icio.us Bookmark bei Digg Bookmark bei Blinklist
Bookmark bei Technorati Bookmark bei Newsvine Bookmark bei Furl Icons von Blog-Marketing

 

Suchen