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2. Januar 2021 6 02 /01 /Januar /2021 16:26

Ursprünglich ist dieser Text eine private E-Mail an einen politisch äußerst interessierten ehemaligen Schüler. Nach reiflicher Überlegung will ich ihn dennoch veröffentlichen, da ich überzeugt bin, dass die hier erwähnten Überlegungen von allgemeinem Interesse sind:


Als junger Sanitätssoldat vor 50 Jahren habe ich mal gelernt, dass in einer Pandemie weltweit massenhaft Leute sterben. Heute arbeitet die WHO mit einem anderen Pandemiebegriff. Von etwa augenblicklich 82 Mio positiv PCR-Getesteten sind laut WHO etwa 1,8 Mio an oder mit Covid-19 gestorben. Das sind 2,2 %. 97,8 % haben überlebt.


Für mich ist dieser neue Pandemiebegriff eine rein mediale Inszenierung für neue Absatzmärkte.


Früher galt jemand gegen eine ansteckende Krankheit immun, wenn er nicht daran erkrankte oder diese Krankheit überstanden hatte. Heute arbeitet die WHO an einem neuen Immunitätsbegriff. Als immun soll gelten, wer in Zukunft einen passenden Impfnachweis vorlegen kann. Neu ist auch der Begriff des asymptomatisch Erkrankten. Früher nannte man so jemanden gesund. Alle zu angeblich ansteckenden Personen zu erklären, ist wissenschaftlich unsauber. Nichtereignisse kann man nicht messen und schon gar keine Prozentzahlen dazu angeben. Abgesehen davon ist jeder Kontakt unter den Menschen auch ein Austausch von Pilzen, Bakterien und Viren, den unser Immunsystem meist unbemerkt meistert. Falls nicht, rüstet unser Immunsystem nach, indem wir mehr oder minder schwer erkranken. Manchmal braucht es medizinische Unterstützung, manchmal nicht und manchmal versagt es halt ganz. Covid-19 ist dabei keine Ausnahme, sondern nur neu hinzugekommen und schon gar nicht die alleinige Geißel der Menschheit, wie wir zur Zeit täglich in den Nachrichten berieselt werden.

 

Als junger Student habe ich mit dem Diplom aus der Bundeswehrzeit im Krankenhaus gejobbt. Covid-19 gab es damals noch nicht. Lungenembolie, Asthma, Influenza, Pneumokokken-Infektion und Tuberkulose waren unsere Herausforderungen damals und sind es vermutlich heute noch.


Deswegen hat niemand die Wirtschaft so an die Wand gefahren, wie sie jetzt von Politik und Medien inszeniert wird. Medizinisch begründbar ist das wohl kaum oder es wäre auch schon früher berechtigt gewesen, was nachweislich aber niemand in die Tat umsetzte.


Wer hat neuerdings übergeordnet daran Interesse?

 

Im OP haben wir selbstverständlich Maske getragen. Grund war, dass die Maske die Ausatemluft verwirbelt und damit der direkte Atemstrom des Operierenden oder seiner Helfer nicht zu konzentriert in offene Wunden des Patienten gelangte. Im OP selbst waren die Pilze, Viren und Bakterien des Personals natürlich dennoch vorhanden. Keine Maske hält das ab, entgegen heutigen Presseverlautbarungen. 20 Nanometer eines Virus haben viel leeren Raum als Platz beim Durchdringen von Textilgewebe. Der OP wurde halt nach den Operationen weitgehend entkeimt. 

 

Deswegen verwende ich heute bei Einkaufen die gefalteten Einmalmasken. Sie verwirbeln besser als glatte Stoffmasken. FFP2-Maske behalte ich mir für einen längeren Aufenthalt in einem Ärztewartezimmer vor. Man schnauft dahinter wesentlich schwerer.


Was die Übersterblichkeitsrate angeht, haben wir in Deutschland im Jahresschnitt etwa 1,12 % Verstorbene. Bei 83 Mio Einwohnern sind das etwa 996 000 Verstorbene. Von einer auffälligen Übersterblichkeitsrate 2020 kann nicht die Rede sein. Lokale Ausreißer bedürfen lokaler Maßnahmen, sind aber im Gesamten für eine nachhaltige Gesundheitspolitik zweitrangig.

 

Als Mathematiker stört mich die unsaubere Trennung von Korrelation und Kausalität. Wenn im Elsass die Anzahl der Störche und die Anzahl der Geburten zunimmt, heißt das noch lange nicht, dass der Storch die Kinder bringt.

 

Wir haben z.B. im Landkreis SHA zur Zeit 53 Intensivbetten, 42 Betten belegt, davon 8 mit Covid-19-Patienten. Der Nachbarlandkreis Ansbach hat 7 Covid-19-Patienten, aber nur 21 Intensivbetten. Das bayrische Gesundheitssystem wurde von einem Finanzminister namens Markus Söder hart auf Kante genäht. Wenn es jetzt an seine Grenzen kommt, jammert er nun als Ministerpräsident über ungehorsame Untertanen, die seine angeblich alternativlosen Hausarreste nicht einhalten. Natürlich ist es richtig, dass ich weniger Ansteckungsmöglichkeiten habe, wenn ich meine Wohnung nicht verlasse, wobei noch gar nicht geklärt ist, wie viel mehr Ansteckungsmöglichkeiten ich damit wirklich habe. Diese Logik gilt immer, auch für das Präventionsparadoxon. Das rein auf Sars-CoV-2 einzuschränken und dieses Virus zur allgemeinen Gefahr zu erklären, ist unredlich. 

 

Unter 1 000 Gesunden, mit denen ich zusammen bin, kann ich mich nicht anstecken. Noch weniger Ansteckungsmöglichkeiten habe ich, wenn ich gar nicht erst den Geburtskanal verlasse. Die entscheidende Frage ist, wo ich die Grenze für Maßnahmen ziehe, welche Risiken ich abwägen will, privat wie öffentlich. Warum müssen Geschäfte, Firmen und Unternehmen mit einem ausgezeichneten Hygienekonzept schließen, wenn sie nachweislich nur gering am bisherigen Infektionsgeschehen teil hatten? Das gehört in den Parlamenten ausdiskutiert und nicht einfach von oben verordnet. Das weckt Opposition und verdecktes Ausbüxen. Wenn eine neue Krankheit auftritt, wäre es dann nicht sinnvoller, das eigene Gesundheitssystem zu erweitern, statt stur auf dem bisherigen Stand zu beharren? Und wehe, die anderen ziehen auf diesem Wege nicht mit! 

 

Wir haben 21 Mio Rentner, 4 Mio Sozialhilfeempfänger und 5 Mio Beamte mit deren Steuern als Nullsummenspiel. Diese 30 Mio nehmen nur noch durch Konsum am Wirtschaftsleben teil. Anderen, die daran verdienen, wird zur Zeit diese Möglichkeit genommen. Sie sind es aber, die später ihre jetzt erhaltenen Ausgleichszahlungen wieder in den Staatshaushalt einbringen müssen. Wie soll das funktionieren? Darüber muss man streiten dürfen, in Fachkreisen wie in Parlamenten.

 


Russland impft zur Zeit die Altersgruppen zwischen 18 und 60, weil diese den Laden am Laufen halten.
Wir impfen die gesundheitlich Geschwächten, weil Politiker bei hohen Todeszahlen um ihre Wiederwahl fürchten, wobei wir nicht wissen, wie sehr die Gebrechlichen selbst am Infektionsgeschehen teilhaben und ob sie in nächster Zeit sowieso an Altersschwäche sterben werden. (Der statistische durchschnittliche Aufenthalt im Pflegeheim beträgt drei Jahre.)
Der Vatikan impft zuerst die Kinder seiner Kinderklinik, weil Kinder die Zukunft sind.

 


Dahinter stecken unterschiedliche Wertemuster, die man öffentlich und politisch ausdiskutieren muss. Für mich persönlich ist das die Frage, ob ich in meinem Alter mit meiner Angst vor meiner eigenen Sterblichkeit einfordern darf, dass andere ihre wirtschaftliche Existenz und oft damit verbunden ihre Gesundheit riskieren müssen. Meine persönliche Antwort heißt nein. Darüber muss man öffentlich streiten können und auch dürfen.


In Deutschland haben wir zur Zeit 34 000 Corona-Tote bei 1,7 Mio positiv Getesteten, also 2% wie weltweit. Dass wir trotz hohem Lebensstandard und sehr gutem Gesundheitssystem nicht besser dastehen, liegt wohl an der Überalterung unserer Gesellschaft. Woanders sind die wirklich Gefährdeten wohl schon auf andere Weise verstorben. So erwischte es halt bei uns etwa 3,4 % aller Verstorbenen diesen Jahres, dass sie mit Sars-CoV-2 infiziert waren. 

 

Zufällig sind 1,7 Mio Positive in diesem Jahr von 83 Mio Einwohnern in Deutschland auch etwa 2 %. 98 % sind somit nicht mit einem Ansteckenden in Kontakt gekommen oder haben sein Virenpaket gleich erfolgreich mit ihrem Immunsystem abgewehrt. Ob das wirklich am Lockdown liegt, ist eine Vermutung, die deshalb so überzeugend wirkt, weil sie ungemein beruhigt. Wissenschaftlich redlich belegen lässt sich das nicht, weil man Nichtereignisse eben nicht messen kann. Vielleicht gibt es viel bessere Maßnahmen, die uns diese 98 % beibehalten oder gar verbessern lassen. 


Schweden hat ohne Lockdown in der zweiten Welle jetzt eine Zunahme der Coronatoten von etwa 40 %, wir mit hartem Lockdown etwa 210 %. Wäre es nicht sinnvoll, zu hinterfragen, ob der Lockdown nicht doch nur ein Nebenkriegsschauplatz ist und man nach anderen Ursachen suchen muss? Jetzt noch einen härteren Kurs zu fordern, verhindert die Suche nach weiteren Ursachen, weil man ja angeblich die Lösung schon gefunden hat. Wenn eine Mehrheit etwas für Wahrheit hält, muss es noch lange nicht wahr sein.

 

Ob die Impfung wirklich die große Zusatzrettung sein wird, werden wir wohl nie erfahren. Dieser Absatzmarkt ist jetzt am Laufen. Ich gehe davon aus, dass Medien und Politik die Menschen in den Heimen jetzt wieder an Altersschwäche sterben lassen, ganz wie früher. Der Impfung sei Dank, so oder so! 


Mich erinnert der ganze Corona-Hype an den Hexenwahn. Je mehr Hexen man verbrennt, umso weniger Missernten wegen schlechter Sommer wird es geben, weil man sie mit dem Teufel im Bunde für die Ursache hielt. Als die Sommer wieder besser wurden, fühlte man sich in den Verbrennungen bestätigt. Korrelation setzte sich gegen Kausalität durch, genau wie heute. 
 

Zu meinen privaten Erfahrungen mit Covid-19 bitte hier klicken.

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9. September 2020 3 09 /09 /September /2020 08:49

Corona! Corona! Corona!
Wem nützt in der Krise mein Geld?
Der Staat wird es mir stehlen.
Mir wird es später fehlen.
So ist der Lauf der Welt.
So ist der Lauf der Welt.

 

Corona! Corona! Corona!
Wem nützt in der Krise mein Geld?
Was wird die Wirtschaft schmieren
und wer wird viel verlieren?
So ist der Lauf der Welt.
So ist der Lauf der Welt.

 

Corona! Corona! Corona!
Wem nützt in der Krise mein Geld?
Ängste mich beschleichen.
Wer will das erreichen?
So ist der Lauf der Welt.
So ist der Lauf der Welt.

 

Corona! Corona! Corona!
Wem nützt in der Krise mein Geld?
Erfüllt mit Unbehagen
muss ich Maske tragen.
So ist der Lauf der Welt.
So ist der Lauf der Welt.

 

Corona! Corona! Corona!
Wem nützt in der Krise mein Geld?
Ich kann nicht mehr verreisen.
Das wird nicht gutgeheißen,
So ist der Lauf der Welt.
So ist der Lauf der Welt.

 

Corona! Corona! Corona!
Wem nützt in der Krise mein Geld?
Ich muss mich ihren Lügen
widerwillig fügen.
So ist der Lauf der Welt.
So ist der Lauf der Welt.

 

Corona! Corona! Corona!
Wem nützt in der Krise mein Geld?
Sollt‘ ich das Virus kriegen,
will ich es besiegen.
So ist der Lauf der Welt.
So ist der Lauf der Welt.

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1. April 2020 3 01 /04 /April /2020 20:10

Seit über 25 Jahren pflege ich deutsch-französische Freundschaften. Bei längeren gemeinsamen  Essen, was sich bei Franzosen in der Regel über Stunden hinzieht, beobachtete ich oft, wie sich irgendwann die anwesenden Frauen absetzten und Essensrezepten zuwandten und die Männer auf das von den Deutschen besetzte Frankreich während des zweiten Weltkrieges zu sprechen kamen. Das Bild, das sich mir dabei bot, war in der Regel eine Lobeshymne auf den antifaschistischen und kommunistischen Kampf gegen Hitlerdeutschland. Das Vichyregime, das sich als militärisch unterlegene Macht mit Deutschland  arrangierte, kam dabei nur am Rande vor. So prägte sich in mir ein Bild von einem Frankreich jener Kriegszeit, das keine diktatorischen, sondern demokratische Züge aufwies, die weitgehend politisch etwas links anzusiedeln waren.

 

Das änderte sich schlagartig, als ich die Doktorarbeit meines ehemaligen Schülers Dr. Hjalmar Kunz, Dolmetscher für Französisch und Englisch, zu lesen bekam. Dr. Kunz lernte 1988 eine Witwe namens Edith Renault-Rémy kennen, deren Mann Gilbert unter dem Decknamen Rémy Gründer und Leiter der Confrérie Notre Dame (CND) der Forces Françaises Indépendentes (F.F.I.) war. Sie hatte ein Privatarchiv eingerichtet, worin sie neben der Korrespondenz mit de Gaulle die Kriegserinnerungen ihres Mannes, seine Aufsätze, Sachbücher und Romane aufbewahrte. Nach ihrem Tod ging diese Dokumentensammlung als Fonds Rémy an das geschichtliche Erlebnis-Museum Mémorial de Caen. Rémys vielschichtige Arbeit als Filmproduzent, Agent, Autor und Politiker auf Dichtung und historische Wahrheit abzuklopfen, reizte Dr. Kunz. Wo zeigt sich in Rémys Unterlagen Autobiographisches, zum Teil versteckt hinter Romanhelden? Wo übertreibt er in selbstgefälliger Selbstinszenierung? Wo arbeitet er nach dem Krieg persönliche wie politische Schuld auf? Was daran ist wirkliche Geschichte des französischen Widerstandes gegen Nazi-Deutschland? Was daran reiner Heldenmythos?
 
In mühevoller Kleinarbeit vergleicht Dr. Kunz die Erzählstränge in Rémys Werk. Wo zeigt sich ein roter Faden, gegebenenfalls unter anderer Inszenierung, der Rückschlüsse auf die historische Wahrheit zulässt?  Er stellt dieses Material Werken anderer französischer Nachkriegsautoren mit ähnlicher Thematik gegenüber. So überrascht er mich mit meiner bis dahin eng begrenzten Erfahrung mit Franzosen damit, dass der französische Widerstand auch Wurzeln im französischen Katholizismus hatte. Selbst unter den Anhängern des Vichy-Regimes unter Marschall Pétain schienen viele keine Vaterlandsverräter zu sein, zeigt sich doch aus Rémys Unterlagen vor allem in der Nachkriegszeit, dass sie in vordergründiger scheinbarer Unterwürfigkeit im Hintergrund das Beste für die französische Nation wollten. Der französische Widerstand gegen die deutsche Besatzung war also viel breiter und vielschichtiger aufgestellt, als die gängige Geschichtsschreibung es vermuten lässt. Dies hat aus meiner Sicht Dr. Hjalmar Kunz recht gut nachgewiesen.
 
Seine Doktorarbeit „Beziehungen zwischen Kriegserfahrung und Fiktion am Beispiel von Gilbert Renault (genannt Rémy)“ ist für den Leser allerdings schwere Kost. Sie ist auf Deutsch geschrieben, enthält aber viele französische Texte. Seine Auseinandersetzung mit Rémys Werken und ihrem Vergleich mit zeitgenössischer Literatur ist ein mühseliges Puzzle, zermürbend zu lesen, wohl aber der wissenschaftlichen Genauigkeit geschuldet.
 
Ich wünsche mir, dass Dr. Kunz seine wissenschaftlichen Ergebnisse in ein kleines, spannendes Büchlein für den allgemeinen Leser fasst, so wie es zum Beispiel Berthold Brecht mit seinem Werk „Leben des Galilei“ tat. Denn schreiben kann er, das steht zweifellos fest. Das konnte er schon als Schüler sehr gut, wie ich als einer seiner ehemaligen Lehrer bezeugen kann.
 
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25. März 2020 3 25 /03 /März /2020 15:26
Gesundheitsminister Manfred Kucha am 24.03.2020: In Baden-Württemberg ist das Durchschnittsalter der Verstorbenen, die ein Corona-Virus in sich tragen, 84 Jahre. 0,7% der Infizierten sind auf Intensiv-Stationen. 90% erleben die Krankheit wie eine normale Grippe.
 
Der Virologe Prof. Drosten: 44% der Infizierten sind etwa zwei Tage vor Auftreten ihrer eigenen Symptome hoch ansteckend und etwa fünf bis sechs Tage danach auch. Also macht es Sinn, so wenig wie möglich eine Situation zu riskieren, sich anzustecken.

Es ist aber wohl durchaus berechtigt, darüber zu streiten, inwieweit und auf welchen Wegen wir Millionen vor dem wirtschaftlichen Ruin bewahren können.

Das jetzige Durchschnittsalter der "Corona-Toten" beträgt in Deutschland 82,1 Jahre. Wir riskieren zur Zeit Millionen wirtschaftliche Existenzen, weil wir uns nicht mehr schonungslos eingestehen, dass wir alle sterblich sind.

Dass diese Verstorbenen von diesem Virus neben unzähligen anderen infiziert sind, heißt noch lange nicht, dass dieses Virus die eigentliche Ursache ihres möglicherweise etwas vorzeitigen Ablebens ist. Es wird nur medial und messtechnisch so gehandhabt. Wer profitiert von diesem Vorgehen?
 
Natürlich habe auch ich als Siebzigjähriger erst einmal alle Besuche bei uns, beim Zahnarzt oder Friseur abgesagt. Ich kaufe allein ein, Kontakt mit den Enkeln über Skype oder WhatsApp, ebenso mit Bekannten über Telefon oder E-Mails. Schließlich waren wir bis 08. März in Österreich Ski fahren, niemals ahnend, dass eine Woche später alles dicht ist.
 
Noch sind meine Frau und ich gesund. Bei Fieber, Halsschmerzen und Husten würde ich, wie in meinem ganzen bisherigen Leben, auf die bewährten Hausmittel wie Bettruhe, Wadenwickel, Lutschpastillen, husten- oder schweißtreibenden Fiebertee und viel trinken zurückgreifen, aber niemals einen Arzt aufsuchen, solange ich keine akute Atemnot hätte. Welches Virus oder welche Bakterie dabei gerade die Oberhand bekam oder als unbekannter Eindringling von meinem Körper nicht rechtzeitig erkannt wurde, würde ich daher nie erfahren. Sollen deswegen andere ihre wirtschaftliche Existenz riskieren?
 
Müsste ich gar aus politischen Gründen für drei Monate in eine vollständige Isolation, wäre mein Abwehrsystem nicht mehr gefordert, schwächte sich also ab und wäre danach umso hilfloser allen Anfeindungen ausgeliefert und obendrein hoch ansteckend für andere. Für wen soll das ein Vorteil sein?
 
Ich bin gespannt, wie Schweden mit seiner harten Linie der Herdenimmunität weiter fortfährt, alles öffentliche Leben nicht unterbindet und auf die private Verantwortung der wirklich gesundheitlich Gefährdeten setzt.
 
Wie wollen Medien und Politik es hinbekommen, dass jetzt medial in Panik versetzte Eltern nach den Osterferien ihre Kinder wieder der Schule anvertrauen und wehe ein Kind wird krank? Wird es eine Prozesslawine geben? Werden Sündenböcke gesucht? Gegen Kommunen, Länder und Bund kann man uferlos prozessieren. Da ist immer Steuergeld da, das man in die eigene Tasche umleiten kann.  Wer wird alles vom Corona-Virus-Kuchen naschen? Es kommen spannende Zeiten auf uns zu.
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15. Februar 2020 6 15 /02 /Februar /2020 18:09
Das Urprinzip westlicher repräsentativer Demokratien besteht darin, dass Wahlberechtigte in freien und geheimen Wahlen ihre Kandidaten für ein Gremium bestimmen, in dem diese Wahl- und Stimmrecht haben. Wenn nun in ein solches Gremium gewählte Gruppen einer anderen gewählten Gruppe dort dieses urdemokratische Wahl- und Stimmrecht verweigern, verlassen sie dieses Prinzip, sind also undemokratisch. Sie dürfen sich dann nicht wundern, wenn sie bei der nächsten Wahl an Zustimmung verlieren.
 
Übertragen auf den Thüringer Landtag bedeutet dies, dass die dort verschmähte AfD durch eben jene undemokratische Sichtweise bei den Wählern eine Aufwertung erfährt, während die anderen Parteien mit einer Abwertung rechnen müssen, weitgehend unabhängig davon, welche politische Position ihre Wähler selbst dort hineingewählt haben wollen.
 
Aus meiner Sicht wird es daher nicht die AfD sein, die bei einer möglichen Neuwahl in Thüringen Federn lassen muss. DIE LINKE dort hat noch viele Anhänger, die unter Demokratie die Akklamation des Volkes als Einsicht in den dialektischen Materialismus, den die Partei vorgibt, verstehen. Das wird ihr Wahlergebnis stabilisieren oder gar verbessern. Die SPD kann dabei nur hoffen, dass ihre eigenen Wähler nicht weiter nach links abdriften. Der FDP droht der Rauswurf aus dem Landtag, weil ihr rein symbolischer Kandidat, der gar nicht mit seinem Wahlsieg rechnete, aber davon überrascht und überrumpelt, die Wahl zunächst annahm und später zurücktrat. Durch dieses makabre Possenspiel, das dem der AfD in nichts nachsteht, werden sich viele Wähler von der FDP abwenden. In diesen Abwärtsstrudel könnten die GRÜNEN durchaus mit hineingezogen werden, weil der Wunsch nach klaren Machtverhältnissen treibende Kraft werden kann. Federn lassen wird die CDU, weil ihre Parole „weder mit Links, noch mit Rechts“ sie zur Enthaltung bei der Wahl des Ministerpräsidenten zwingt und sie beim dritten Wahlgang die einfache Mehrheit ohnmächtig zulassen muss, was viele ihrer Anhänger ihr sicher nicht verzeihen. Stimmen Teile von ihr dennoch einer Wahl Ramelows zum Ministerpräsidenten zu, verliert sie weiter an Glaubwürdigkeit.
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4. Dezember 2019 3 04 /12 /Dezember /2019 14:57
Welche Partei wählt wohl eine atheistische Großstadtmutti, die ihr Kind mit dem SUV in den Waldkindergarten fährt? 
Welche Partei wählt wohl die kinderlose Veganerin, die sich ihre Soja- und Palmölprodukte in Dreckschleudern, die unser Altöl verheizen, über die Ozeane schippern lässt? 
Welche Partei wählt wohl jene in Deutschland anführende Fridays-for-Future-Aktivistin, die in ihren jungen Jahren schon mehr Flugmeilen hinter sich hat, als ich in meinen noch verbleibenden Lebensjahren je erreichen werde? Sie trösten sich wohl mit dem gleichen ersatzreligiösen Muster: "Ich lebe bewusster."


 
Eine ihrer Projektionsflächen ist die Bundesvorsitzende der GRÜNEN, die mit ihrem telegenen Steckdosennäschen, das auf mich wie vom Schönheitschirurgen geschaffen wirkt, in jeder Kameraeinstellung ein anderes Kleid trägt.
 
Verstand hat ausgedient, nur Gefühle zählen. Lifestyle heißt das neue Zauberwort und Klima ist die neue Gottheit, der man schuldbewusst und unterwürfig huldigt und auf Freispruch hofft.
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21. November 2019 4 21 /11 /November /2019 16:21

Mit Grausen denke ich zurück an das ungeheizte Plumpsklo auf der anderen Seite des Treppenhauses. Im bitterkalten Winter wusste ich oft nicht, ob ich an Verstopfung litt oder die Affenkälte mir den Schließmuskel so zusammenzog, dass ich ihn mit heftigem Pressen und wieder Loslassen aufwärmen musste.

 

Ein einziger Kaltwasserhahn in der mit dem Kohleherd geheizten Küche ersparte den Gang zum Hofbrunnen. Über Nacht wurden in Zeitungspaper gewickelte Briketts in den Herd gelegt, die langsam durchglimmten, so dass man am anderen Morgen wenigstens nicht mit klammen Fingern frühstücken musste, bevor es zu Fuß eine Dreiviertelstunde lang in die Schule ging. Die langen Kinderunterhosen mit großem Schlitz hinten und kleinem Latz vorne belustigen mich noch heute.
 
Hohes Fieber, das mich wochenlang ans Bett im ungeheizten Schlafzimmer fesselte und unangenehme eiskalte Wadenwickel, die mein hohes Fieber unter die lebensgefährliche Klippe von 41,5 Grad Celsius drückten, damit meine körpereigenen Eiweiße nicht zerstört wurden, bleiben bis heute prägend in meinem Gedächtnis. Mein einziger Trost war meine Großmutter, die sich aufopfernd um mich krankes Wurm kümmerte. Sie heizte den Kohleofen im Wohnzimmer heftig an und öffnete die Schlafzimmertür, so dass wenigstens ein wenig Wärme auch dort hinüberglitt. Die Eisblumen an den Fenstern mit Einfachverglasung genoss ich als Winterzauber. Den Ruß aus den rauchenden Schornsteinen der Stadt nahm ich unhinterfragt als selbstverständlich hin.
 
Heute als alter Mann genieße ich Zentralheizung und fließendes Kalt- und Warmwasser im ganzen Haus. Das Plumpsklo wich den Spültoiletten im geheizten Kämmerlein und im Bad. Warmhalten kostet weniger Energie als Aufwärmen. Gedämmte Hauswände und Dächer sind heute Standard. Mehrfachverglasung der Fenster lassen Eisblumen auf dem Glas zur Kindheitserinnerung verblassen. Autos verbrauchen viel weniger Sprit als früher, stoßen wesentlich weniger Schadstoffe aus. Dem Heizöl wurde der Schwefel entzogen, wie übrigens dem Dieselkraftstoff auch. Nie in meinem Leben war die Luft bei uns so sauber wie heute. Kohlekraftwerke sind mit modernsten Filteranlagen ausgestattet. Die Grundlage dieses Fortschritts heißt ausreichend Strom rund um die Uhr.
 
Die Chemiekloaken der Nachkriegsflüsse sind Vergangenheit. Viele Fische sind dorthin zurückgekehrt. Die Monokulturen der Nachkriegswälder werden behutsam in Mischwälder umgestaltet und ausgeweitet, so dass sich CO2 vermehrt speichern lässt, unabdingbar für die Pflanzen, die uns den Sauerstoff zum Atmen liefern.
 
Auf diesem Weg dürfen wir nicht stehen bleiben. Es gibt noch vieles, was man verbessern kann. Das ist die Aufgabe der folgenden Generationen, dass sie mittels neuer Techniken und neuer Erfindungen diesen Weg weitergehen. Ein Baustein dafür ist Bildung, Bildung und nochmals Bildung als problemlösendes Verhalten. Schule schwänzen gehört nicht dazu und bisherige Fortschritte verdammen auch nicht, ebenso wenig Ansammlungen von Informationen, die in ihrer Gesamtheit in sich nicht logisch schlüssig sind. Sie sind reine Ideologie oder Ersatzreligion, Tröstungsmuster auf Verlustängste verwöhnter Wohlstandskinder.
 
Fassungslos erlebe ich, wie die heutige Jugend sich manipulieren lässt, wenn sie auf Demonstrationen hüpft: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ Noch nie in unserer Geschichte ging es einer Jugend in unseren Breiten so gut wie heute! Milliarden Jugendliche woanders auf der Welt würden sich die Finger lecken, hätten sie solche Entfaltungsmöglichkeiten, wie wir Alten sie dieser unserer Jugend geboten haben! Hört auf zu jammern! Schaltet euren Verstand und eure Kreativität ein! Lasst euch nicht manipulieren von Leuten, die euer Hirn einlullen mit Schlagworten, mit denen man die Begriffe Klima, Umwelt und Wetter gezielt nicht mehr auseinanderhält. Wer sich an diesem Etikettenschwindel eine goldene Nase verdient, weiß ich nicht, aber die nicht gerade billigen Nebenkosten für „fridays for future“ müssen wohl lässig wieder über andere Einnahmen hereinkommen.
 
Klima ist wissenschaftlich gesehen nichts anderes als eine Ansammlung von Daten mit einer Zeitspanne von mindestens dreißig Jahren. Klima ist damit immer Rückschau, nie Zukunft. Die kann man zwar mittels Computer simulieren, ob die dafür benutzten Ausgangsdaten wirklich die Zukunft abbilden, weiß kein Mensch!
 
Wetter ist, was ich täglich erlebe. Darauf habe ich keinen Einfluss.
 
Umwelt heißt die Aufgabe der Zukunft. 7,4 Milliarden Menschen hinterlassen heute 2019 ihren ökologischen Fußabdruck anders als 2,3 Milliarden um 1970. Diesen Herausforderungen gilt es sich zu stellen. Das ist euer Job, nicht mehr der meine als Rentner!
 
Was habe ich in meinem Leben schon alles zu hören bekommen: In den Sechzigerjahren gingen die einen auf eine neue Eiszeit zu, andere verkündeten die Erderwärmung von drei Grad bis zum Jahre 2000. Der „Club of Rome“ ließ bis 1990 das Erdöl versiegen und wir hatten deshalb 1973 sonntags autofreie Autobahnen. Nicht nur beim Erdöl, bei fast allen für uns heute wichtigen Rohstoffen stufte man vor gut vierzig Jahren den Zeitpunkt ihrer Erschöpfung völlig falsch ein. Aluminium, Blei, Erdgas, Kupfer, Wolfram, nichts davon würde man nach den damaligen Vorhersagen heute noch in der Erde vorfinden, alles längst aufgebraucht, was nachweislich nicht stimmt.
 
 
Nun bin ich gespannt, was Weiteres in den mir noch verbleibenden Lebensjahren auf mich zukommt. Angstparolen raushauen kann jeder, Zukunft gestalten erfordert Mut, Fantasie, Wissen und technische Umsetzung. Genau das wünsche ich mir von der Generation meiner Enkel. Noch habe ich die Hoffnung darauf nicht aufgegeben.
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16. April 2019 2 16 /04 /April /2019 18:51

Damals in den Siebzigern diskutierten wir Studenten, ob es angesichts zurückgehender Ernteerträge noch verantwortbar sei, Kinder in die Welt zu setzen, wenn sie zu verhungern drohten. Heute wird diskutiert, ob man Kinder in die Welt setzen darf, die im Laufe eines durchschnittlichen Lebens 58 Tonnen CO2 ausstoßen und damit die unumkehrbare Erderwärmung einleiten.

 

Fazit: Ich lebe in einer spannenden Zeit. Ich habe drei Kinder in die Welt gesetzt und damit unverantwortlich ihren Hungertod in einer neuen Eiszeit riskiert. Über dreißig Jahre später tragen sie mit über 150 Tonnen CO2 zur Erderwärmung bei. Schuldig bin in beiden Fällen ich. Diesen, allerdings unfreiwilligen Geniestreich muss mir erst einmal einer nachmachen!


 
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14. März 2019 4 14 /03 /März /2019 11:54

So habe ich das noch von meinen eigenen Lehrern erzählt bekommen und in der Studienzeit mit anderen Studenten diskutiert.
Für die heutige Jugend bin ich ein alter Sack, dem die Klimaerwärmung egal ist, weil er sie sowieso nicht mehr lange erleben wird.
Die Wetterkapriolen sind heute genau die gleichen wie damals. Heute liegen halt 40 Jahre zwischen den damaligen  und heutigen Zeitungsartikeln und über 50 Jahre seit meiner Schulzeit.

Vgl. https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html
 

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18. Februar 2019 1 18 /02 /Februar /2019 08:37
Keine andere Generation ist so lange täglich online wie die jetzige Jugend, wenn sie Youtube-Videos, Netflix-Filme oder Selbstgedrehtes über die verschiedenen Chatkanäle anschaut oder weiterverbreitet.  Dass der für ihr Vergnügen benötigte Strom zusätzlich das Stromnetz belastet, wird ausgeblendet, ebenso, dass Energiekonzerne mit Mühe dieses Netz stabil halten müssen und deshalb nicht auf Kohleverstromung von heute auf morgen verzichten können.
 
 
Privaten Haushalten den Strom abzuschalten, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, traut sich kein politisch Verantwortlicher mehr, soweit ist der Ökowahn schon medial in die Köpfe eingehämmert. Lieber nimmt man inzwischen zeitweilig stromintensive Betriebe vom Netz, bis die entsprechenden zusätzlichen Kraftwerke hochgefahren sind. Davon bekommen die jungen Stromverbraucher nichts mit, weil die Steckdose im Haus ja bis jetzt noch brav liefert.
 
 
Zur schulischen Studienausfahrt besteigt man heute das Flugzeug in andere Länder.
 
 
Den modischen, oft billigen Klamotten, die die jetzige junge Generation häufig wechselt, sieht man die Unmengen an Schweröl und Altöl und die damit verbundene atmosphärische Verschmutzung nicht an, wenn sie in riesigen Containerschiffen über die Ozeane angeliefert werden. Jugendliche Kaufkraft und Konsumhaltung sind ein lukratives Geschäft.
 
Der Hamburger im Fast-Food-Restaurant, das in der Mehrheit von jungen Leuten besucht wird, wird ohne schlechtes Gewissen gegessen, obwohl die Rindfleischproduktion z.B. gegenüber der Schweinefleischproduktion etwa das Vierfache an Aufwand erfordert. Wer denkt beim herzhaften Reinbeißen schon an CO2 ?
 
 
Kurz, mit dem privaten ökologischen Fußabdruck der jüngeren Generationen steht es nicht zum Besten. Zum Ausgleich wählen sie laut Umfragen mehrheitlich die Partei der Grünen. Das verschafft ihnen ein gutes Gefühl und erspart ihnen obendrein, über sich selbst nachzudenken. Schuld sind sowieso die Alten, die angeblich auf Kosten ihrer Kinder deren Zukunft verbaut haben, wogegen man natürlich heftigst zetern muss. Diese Masche sichert den auf diese Weise gewählten Politikern ein festes Gehalt und manchem Journalisten gleich mit. Politisch planen und umsetzen brauchen sie nichts. Ziele verkünden genügt für diesen Stimmenfang.
 
 
Verantwortung für die Zukunft sieht anders aus. Schule schwänzende Jugendliche zu Klimahelden hochjubeln ist nicht zielführend.
 
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