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22. April 2009 3 22 /04 /April /2009 05:07
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21. April 2009 2 21 /04 /April /2009 21:29
 
 
Kurzbeschreibung zu den ausgestellten Skulpturen

Jizchak: Weisheit und Erkenntnis
„Oh Du mein alter Freund Jizchak, Deine alten Augen haben so viel erblickt! - Ob ich je so lachen werden kann, wie Du?“

Keine Gemeinschaft wird so sehr mit Verfolgung und Bedrohung assoziiert wie die jüdische. Trotz allem lässt sich durch die Jahrhunderte erkennen, dass sich das Judentum im Allgemeinen viel von seiner Lebensfreude und Zuversicht bewahrt hat. Deswegen habe ich der Skulptur diesen kulturell geprägten Namen gegeben. Die Wärme und Liebenswürdigkeit des Alters soll ein Leitstern sein, zurückgreifend auf das Bild des christlich belegten Sterns von Bethlehem der Bibel. Zugleich bedeutet dies auch eine Verbindung der Kulturen, ein Lachen über die Unterschiede und die Weisheit, über diese hinwegsehen zu können.

Bezogen auf das Individuum ist dieser Gedankengang übertragbar. Auch die persönlichen Rückschläge im Leben eines jeden Einzelnen müssen verarbeitet werden. Dabei ist der Punkt festgehalten, an dem das Schlimme überwunden und die Freude darüber gegenwärtig ist.

Plastik. Ausarbeitung einer Skizze in eine dreidimensionale Form.


Hannibal Barkas: Mut und Verzweiflung

Hannibal Barkas:
Mut und Verzweiflung
„Für die Entschlossenen, Gescheiterten, Verratenen und all jene die Träume haben …“

Entschlossenheit und Energie, vor allem aber eine Rastlosigkeit stehen dem Mann ins Gesicht geschrieben. Dies soll der Rückgriff auf die Figur des karthagischen Feldherrn Hannibal, der zu der damaligen Zeit im Kampf gegen Rom das Unmögliche schaffte, verdeutlichen.
Trotz allem ist er aber gescheitert. Sein Gesicht zeigt Aggressivität, die Wendung des Kopfes und der geöffnete Mund erinnern an Politiker bei einer Debatte, zeigen Hannibal, wie er verzweifelt versucht seine Gegner, die eigenen heimischen Staatsmänner, die seine Unternehmungen nicht mehr unterstützen möchten, zum Wohle des Staates zu zweckmäßigem Handeln zu überzeugen. Hannibal windet sich. Letztendlich bleibt die Verzweiflung, das Wissen den Lauf der Welt nicht ändern zu können.

Gestaltung einer Büste: Modellerstellung. Modellieren in Ton und Guss in Gips.


Die ländliche Umgebung Crailsheims schärft den Blick für das Ganze ebenso wie fürs Detail. Nichts ist im Kontrast zur Natur so aufregend wie die Menschen, die in ihr leben. Schon besonders früh hat mich das am meisten an dieser Region fasziniert. Ich bin der Auffassung, dass der Mensch im Wesentlichen auf seine Instinkte reduzierbar ist. Diese spiegeln sich in seinem Erscheinungsbild wieder und kommen in seinem Aussehen zum Ausdruck.

Deswegen steht der Mensch im Mittelpunkt meiner frühen Werke, zu denen nicht nur die ausgestellten Steinarbeiten zählen, sondern viele Zeichnungen und einige Gipsmodelle, die ich u. a. während eines ausgedehnten Praktikums in der Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt von Herrn Mietz angefertigt habe.

Ziel ist es für mich, „Handwerk“ und „Kunst“ sich gegenseitig ergänzend enger zu verbinden. Zur Zeit mache ich eine Ausbildung zum Steinmetz/Bildhauer.


Relief (Stein Nr. 1):
Abwandlung einer Figur auf dem Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle gemalt von Michelangelo Buonarroti.

Erste angefertigte technische Studie zum Relief. Ausarbeitung mit verschiedenen Eisen und abschließender Feinschliff.


 

Internet: Fotos der dt.-frz.Ausstellung im Rathaus von Crailsheim
http://jizhak.over-blog.de/
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21. April 2009 2 21 /04 /April /2009 21:22
 
 
Die Farbe im Innern sichtbar machen .
'Klötze' nennt Hjalmar Kunz seine bemalten Holzobjekte, mit denen er die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur auslotet.

Hjalmar Kunz, Mitglied der Crailsheimer Künstlervereinigung 'Form+Farbe', begreift sich in der Bildenden Kunst im wesentlichen als Zeichner und Maler, ist aber auch als Musiker (ausführend und als Komponist) tätig und tastet sich ständig an die Grenzen zwischen diesen verschiedenen Ausdrucksformen heran.

Die schlicht 'Klötze' genannten Objekte - statt Titeln tragen sie Registernummern - sind alltägliche Holzgegenstände, Bauholzreste oder liegengebliebene Äste. Einzige Voraussetzung: wurmfrei und standfest müssen sie sein. Dann fasst Kunz einzelne Abschnitte zu Farbflächen und -wirbeln zusammen, was - wie in der Musik - einer Interpretation der Ausdrucksmöglichkeiten entspricht, die im Gegenstand stecken. Daher auch der Titel 'Die Farbe im Inneren':

Hjalmar Kunz

Unter dieser Überschrift waren die 'Klötze' bereits auf Ausstellungen im Kreisgebiet zu sehen, nun werden sie im Crailsheimer Rathaus im Rahmen
der Ausstellung zur Feier der 40-jährigen Städtepartnerschaft mit Pamiers im Rathaus der Öffentlichkeit gezeigt.

Internet: Fotos der dt.-frz.Ausstellung im Rathaus von Crailsheim
http://www.formundfarbe-crailsheim.de/galerie/gal_hjalmar_kunz.html
Kunz-Stiltext
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20. April 2009 1 20 /04 /April /2009 20:40

 

 
Teilnehmer an der dt.-frz. Ausstellung in Rathaus von CR

Holzskulptur "Gleichgewicht"
Die Skulptur besteht aus massivem Naturholz mit einer eingearbeiteten Metallkugel.

Ziel war, eine ruhig gelegene Kugel in ungleichmäßig gewachsenes Holz einzugliedern.


Holzskulptur "Blick in die Welt"

Die Skulptur besteht aus massivem Naturholz mit einer eingearbeiteten Metallkugel.
Die Kugel bildet den Mittelpunkt der Welt; trotzdem hat man von jedem Punkt aus einen anderen Blickwinkel.




Hierbei handelt es sich um lackierte Lavasteine, die durch eine Eisenstange mit einem Holzpodest verbunden ist.

Ziel war es, den Menschen daran zu erinnern, wie viel Schaden ein Vulkanausbruch anrichten kann.


Steinskulptur "Ausbruch"

Internet: Fotos der dt.-frz.Ausstellung im Rathaus von Crailsheim
http://www.formundfarbe-crailsheim.de/galerie/gal_mark_schnell.html
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19. April 2009 7 19 /04 /April /2009 17:56

Siegfried Luffler

 
Anmerkung zu den gezeigten Skulpturen und Motivation des Künstlers

Gezeigt werden Skulpturen aus natürlichen Materialien wie Holz und Naturstein.

Die Holzskulpturen sind aus verwittertem, anscheinend unbrauchbarem Eichenholz gefertigt. Es handelt sich um Abbruchholz einer alten Mühle das Jahrzehnte als tragendes Bauteil eingesetzt war. Der Zahn der Zeit hat es äußerlich angegriffen und unansehnlich gemacht. Verrostete Nägel, unterstreichen diesen Eindruck, wirken sogar wie unbedachte Verletzungen. Das Holz wurde verworfen, da der Besitzer das Vertrauen in seine Stabilität verloren hatte.

Diesen Trugschluss macht die bildhauerische Bearbeitung sichtbar.
Hinter der oberflächlich angegriffenen Schicht, kommt solides Eichenholz bester Qualität zum Vorschein.

Dieser Kontrast erzeugt Spannung im Material und soll dem Betrachter zu denken geben.

Erste Eindrücke können oft täuschen. „Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar“ .

Das beanspruchte Tragholz hat als Kunstwerk eine neue, edlere Aufgabe erhalten.

Die Formensprache ist minimalistisch und ausdrucksstark, dem rohen Holzklotz angemessen.

Unter Anwendung des „Goldenen Schnitts“ sind die Stehle mit kubistischen Gesichtern und die Steinskulptur „Mademoiselle“ entstanden. Der Goldene Schnitt hat spezielle Eigenschaften der Symmetrie und spielt in den bildenden Künsten eine wichtige Rolle.

Unter diesem Aspekt hat Herr Luffler seine neue Serie Acrylbilder mit dem Titel „Gesichter“ gemalt, die er in der kommenden Gemeinschaftsausstellung im Spitalgebäude im Oktober zeigen wird.

Näheres zum Künstler:
http://www.formundfarbe-crailsheim.de/galerie/gal_siegfried_luffler.html
 

Internet: Fotos der dt.-frz.Ausstellung im Rathaus von Crailsheim
oder

http://www.formundfarbe-crailsheim.de/galerie/gal_siegfried_luffler.html

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18. April 2009 6 18 /04 /April /2009 16:41

 ... aber einen Blick auf die  Flure vor dem Standesamt und vor der Stabsstelle des Oberbürgermeisters im Crailsheimer Rathaus sollte man sich schon gönnen. Dort gibt es nämlich

 

 

Skulpturen, Gemälde

und

Patchworkarbeiten

 
Französische und deutsche Künstler vom 20. April bis 9. Mai im Rathaus.


Gipsarbeiten von Gérard Garcia

Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums mit Pamiers sind ab 20. April verschiedene Werke von Künstlern aus der südfranzösischen Partnerstadt im
Rathaus zu sehen (Flure im Hauptbau und Arkadenbau im 1. OG).

Allgemeine Öffnungszeiten des Rathauses sind während der Sprechstunden der Stadtverwaltung (montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 13 bis 17.30 Uhr). Die Rathauspforte ist an den weiteren Nachmittagen von 14 bis 16 Uhr besetzt. Auch in diesem Zeitraum ist die Besichtigung möglich.


Expressionen von Manuël Martinez

Es gibt Skulpturen und Gemälde von ELMA, Gérard Garcia, Manuël Martinez und Patchworkarbeiten von Fernande Bisbal, Martine Boiteux, Michèle Borrel, Anni Ciutad, Annick Lacroix, und Florence Pages zu sehen, angereichert mit Arbeiten der heimischen Künstler Heinz Bauer, Benjamin Gräbner, Hjalmar Kunz, Siegfried Luffler, Mark Schnell und Grudrun Wala.

Eine Finissage ist am Samstag, 9. Mai um 10.30 Uhr während den Feierlichkeiten zum Partnerschaftsjubiläum mit Buchvorstellung.


Seelilien von Michèle Borrel

Internet: weitere Fotos dieser Ausstellung
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5. April 2009 7 05 /04 /April /2009 07:05

Auf dieser Mauer liegt ein Fluch!

 
Mit Legenden in und um Crailsheim befassten sie die Schüler des Lycée Castella.
Die Anhäuser Mauer.
(von Maxime DUFAILLY)

Die Anhäuser Mauer ist eine Ruine eines alten Klosters. Der letzte Prior des Klosters war reich, aber ein harter und ungerechter Mann. Er feierte immer Feste und tat nicht das, was man von einem Prior erwartete. Dank ihm wurde das Kloster sehr reich. Im Jahr 1525 wurde dieses allerdings von unzufriedenen Bauern überfallen und niedergebrannt. Vor seinem Tod im Jahre 1532 konnte der Prior noch seine Schätze im Kloster verstecken. Ab 1700 wurde das Kloster als Steinbruch verwendet. Um 1870 sprengten einige Schatzsucher das Gewölbe, um vergebens nach Schätzen zu suchen.
Le mur d´Anhausen

Le mur d´Anhausen est un ancien monastère dont les murs sont aujourd´hui encore hantés par les souvenirs du passé. Le monastère n´est plus que ruines. D´après la légende, le dernier moine du monastère était très riche mais c´était également un homme puissant, autoritaire et parfois injuste. C´était un homme qui aimait festoyer et ne se manifestait pas à la prière. Grâce à cet homme, le monastère est devenu très riche. En l´an 1525, un évènement se produisit. Les gens des villages alentours se révoltèrent et par la même occasion s´attaquèrent au monastère. En 1532 avant sa mort, le moine réussit à cacher son précieux trésor dans le monastère. En 1700 le monastère sera employé comme une carrière de travail. Nous n´en savons pas plus à ce sujet. En 1870 des groupes de plusieurs personnes tentèrent avec des explosifs de dynamiter les murs du monastère pour trouver le trésor, en vain.
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28. März 2009 6 28 /03 /März /2009 15:02

Rock-Konzert beim Schüleraustausch Crailsheim - Pamiers

 

 
als Event zur 40-jährigen Städtepartnerschaft


Falling Star (LMG)


Random Package (ASG, TG, WG)


Esther Tristan (Toulouse)

 

Schüler feiern ohne Alkohol.

 
Was wären die Bands ohne ihr Publikum?

Als aufsichtsführender Lehrer kann ich ein ganz großes Kompliment an die Selbstdisziplin der Schüler aussprechen! Obwohl etwa 370 Schüler in der Jahnhalle feierten, also doppelt so viele wie bei den bisherigen Schulfeiern anlässlich eines Schüleraustausches, hatte ich noch nie so wenig Problemschüler dabei.

Winfried Schley


zuverlässiges Technikteam im Hintergrund

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16. Februar 2009 1 16 /02 /Februar /2009 15:15

Rock-Konzert zur 40-jährigen Städtepartnerschaft

 
Jahnhalle, 27. März 2009 ab 20 Uhr


Esther Tristan aus Toulouse

Beim diesjährigen Schüleraustausch des Lise-Meitner-Gymnasiums und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums ist ein großes Rockkonzert mit der professionellen Rock-Formation Esther Tristan aus Toulouse vorgesehen.


LMG: Falling Star

Im Vorprogramm spielen die Schülerbands
Falling Star
und
Random Package.

Alle Freunde der Schüler und Junggebliebene sind herzlich dazu eingeladen.
Eintritt:
5 Euro für Schüler
9 Euro für Erwachsene
 


ASG: Random Package

 
Internet: Hörprobe von Esther Tristan aus Toulouse

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8. Januar 2009 4 08 /01 /Januar /2009 20:34

ELMA ist 2009 offizielles Mitglied von Form und Farbe Crailsheim e.V. (2008-12-28)

 
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Mit Beginn des Jubiläumsjahres zur 40-jährigen Städtepartnerschaft Crailsheim-Pamiers setzt ELMA ein Zeichen partnerschaftlicher Verbundenheit.


ELMA / Siegfried Luffler / OB Andreas Raab / Dominique Lafont / Patrick Ciudat A.P.I.A

Gelebte Städtepartnerschaft ist bei Form und Farbe Crailsheim e.V. nach wie vor ein aktuelles Thema. Bei der großen Jahresausstellung 2000 im Crailsheimer Spitalgebäude wurde der Künstlervereinigung A.P.I.A aus Pamiers das Obergeschoss für deren Kunstwerke zur Verfügung gestellt. So wurde aus der Jahresausstellung eine echte Gemeinschaftsausstellung im partnerschaftlichen Sinne. Unvergesslich war die Vernissage mit ihrem großen Menschenandrang und den freundschaftlichen Gesten.
ELMA, (bereits 2000 Räpresentantin der A.P.I.A) hatte im November 2008 ihr Interesse an einer Jahres-Mitgliedschaft bei Form und Farbe ausgesprochen. Dieser Ausdruck aktiver Städteparnerschaft fand bei den Mitgliedern der Crailsheimer Künstlervereinigung rege Zustimmung. "ELMA, herzlich willkommen bei Form und Farbe" war das Resümee, die einstimmige Entscheidung der Mitglieder.


Klicken, so der Name der Skulptur von ELMA. Weitere Arbeiten finden Sie auf der Homepage.

Die Mitglieder von Form und Farbe freuen sich, dass sie im Oktober 2009 nach einigen Jahren wieder mal in ihrem Crailsheim ausstellen dürfen. Siegfried Luffler und Brigitte Herberth werden in Absprache mit der Museumsleiterin Friederike Lindner diese Ausstellung organisieren.


Internationales Schülerprojekt 2006 im Lise-Meitner-Gymnasium. Kunstlehrer Jörg Hartnagel u. F+F arrangierten diese Wanderausstellung.

Internet: www.formundfarbe-Crailsheim.de
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  • : Blog von Winfried Schley
  • : Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
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  • Winfried Schley
  • Niemals in Gleichgültigkeit verfallen, unabhängig davon, was im Leben auf mich zukommt !  
 Ich interessiere mich für alles, was dem friedlichen Zusammenleben der Menschen dient.
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