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Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.

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Springflut


Bleich war der Strand,
verlassen das Land,
der Salzwind heulte: „Gefahr!“
Zungen fraßen den Sand
und Leben verschwand,
das eben noch Leben gebar.

Die Flut, sie traf
die Bewohner im Schlaf,
überraschte das Vieh im Stall.
Mit Leidenschaft und wühlender Kraft
brachte sie Deiche zu Fall.

Mit wildem Gebraus umschlang sie das Haus.
Angstvoll brüllte das Rind.
Sie drückte das Dach auf das Schlafgemach,
ertränkte Eltern und Kind.

Durchtränkt war der Strand,
verwüstet das Land.
Es wich die Zungenschar,
leckte sachte den Sand
und Leben entstand,
das wiederum Leben gebar.

Die Insel Nadière bei Sturmflut malte Henri Marie Dat.

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M
Diese Beschreibung gefällt mir besonders gut! Sowieso sind die Kombinationen von Bildern und Ihren Gedichten immer sehr gelungen.Das musste mal gesagt werden.  ;o)
Antworten
W
<br /> Danke für das Kompliment! Ein Hamburger Mädchen wie Sie wird wohl schon manche schlimme Flut mitbekommen haben.<br /> Noch lieber wäre mir aber eine größere Käuferflut für die Bilder meines Freundes, des französischen Malers Henri Marie Dat. Erstens halte ich ihn für sehr begabt und zweitens muss er eine<br /> Großfamilie unterstützen.<br /> <br /> <br />