Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
Durch Winfried Schley
Gesetze werden für Absatzmärkte gemacht.
Die Wertediskussionen darüber sind reine Scheindebatten in den Medien, um dem Publikum was zum Diskutieren zu geben, pour amuser le peuple, wie man in Frankreich dazu sagt.
Jene Menschen, die internationale Absatzmärkte organisieren, wissen ganz genau, dass man zuvor Entlastungsmechanismen als angebliche Wertedebatte einbauen muss, damit privates Unbehagen abgebaut werden kann.
Die Ware dieses neuen Marktes heißt Kind. In Frankreich wird nach der „Ehe für alle“ nun die „Befruchtung für alle“ und die „Leihmutter für alle“ diskutiert. Wir hier in Deutschland sind nun bei der ersten Etappe dieses Prozesses angelangt. Diese wird wie ein Sieg gefeiert, wie man an den höhnischen Kommentaren in den sozialen Netzwerken sieht, weil man Sachargumenten nicht zugänglich ist und es auch nicht sein will. Es geht um Macht und Geld.
Irgendwann wird dieser Markt weitgehend abgesättigt sein und die international aufgestellten Marktstrategen werden sich neuen Zielgruppen zuwenden und die jetzigen Mitstreiter fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Die wissen ganz genau, dass es sich hierbei um eine winzige gesellschaftliche Minderheit handelt, die nicht einmal als Wählerpotential groß ins Gewicht fällt.
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