Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
Durch Winfried Schley
nennt sich die 197. Kunstausstellung im Amtshaus,
Schlossstr. 19, 88410 Bad Wurzach,
vom 16. Mai bis 11. Juli 2014.
Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag 8 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr
Freitag 8 – 12 Uhr
Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage vom Ehepaar Häusle. Die Begrüßung übernahm Bürgermeister Bürkle, bevor der Ehemann der verstorbenen Künstlerin, Dr. Eduard Huber, in einem teils humorvollen, teils berührenden Vortrag den künstlerischen Werdegang seiner Frau skizzierte. Am zutreffendsten sieht er seine Frau wiedergespiegelt in einem Zitat des Dichters Georg Büchner:
Der liebe Gott hat die Welt wohl gemacht,
wie sie sein soll.
Und wir können wohl nicht was Besseres klecksen;
Unser einziges Bestreben soll sein,
ihm ein wenig nachzuschaffen.
Er beschrieb kurz ihre Ausbildung an der graphischen Fachschule in Stuttgart, an der Akademie der Künste in Schwäbisch Hall und in einem Malkurs bei dem japanischen Professor Eiichi Takeyama in Rothenburg ob der Tauber. Bei Malen musste sie stets allein sein und das Motiv ihres Bildes vor Augen haben. Sie war immer auf der Suche nach ihrem ureigenen Stil, den er etwa in Richtung Realismus des 19. Jahrhunderts ansiedelte. Sie malte bis kurz vor ihrem plötzlichen und unerwarteten Tod.
Hier einige Eindrücke: (Wenn man auf die Bilder klickt, werden sie größer.)
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