Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
Durch Winfried Schley
In seiner Predigt beim Traugottesdienst von Catherine Middleton und Prinz William sagte der anglikanische Bischof von London, Richard Chartres:
„Die Ehe ist gedacht als Weg, auf dem Mann und Frau sich gegenseitig helfen, das zu werden, was Gott vom Einzelnen gedacht hat: im tiefsten und wahrsten Sinne er selbst...
Im Geist dieses großzügigen Gottes sollen Mann und Frau sich dem anderen schenken. Das spirituelle Leben wächst, indem die Liebe ihr Zentrum jenseits von uns selbst findet. Treue und engagierte Beziehungen bieten eine Tür ins Geheimnis des spirituellen Lebens an, und wir entdecken: Je mehr wir von uns selber geben, desto reicher werden wir in der Seele; je mehr wir in der Liebe über uns hinausgehen, desto mehr werden wir zu unserem wahrhaften Selbst, und die Schönheit des Geistes liegt vollständig offen. In der Ehe streben wir danach, einander zum volleren Leben zu begleiten.“
Treffender kann ich es als katholischer Religionslehrer und Ehemann auch nicht ausdrücken.
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