Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
Neujahrsvorsätze sind in Mode. Oft steckt dahinter ein unbewusstes Unbehagen, das auf den ersten Blick gar nicht zum gefassten Entschluss passt.
Verdrängte angestaute Wut, stummer Groll und vorwurfsvoller Hader machen das Herz krank, schwächen das Immunsystem und überschwemmen den Körper mit Stresssubstanzen. Wer nicht vergeben kann, verschleißt seelische Energie in Zorn, Auflehnung, Rachegefühlen, Bitterkeit bis hin zum blanken Hass. Vergeben wirkt heilend.
Also nichts wie raus aus der Opferrolle! Sich den Schatten und Kränkungen aus der Vergangenheit stellen! Keine faule Ausrede wie „halb so schlimm!“ Die verdrängten Gefühle eingestehen, aussprechen und sie loslassen lernen!
Das sind wichtige Zwischenschritte zum echten Verzeihen. Erst danach kann man eigene Fehler und Schwächen eingestehen und sie damit auch anderen zugestehen. Erst dann fällt der Stein von der Seele und befreit zum Vergeben, zum Neuanfang. Erst dann herrscht Friede im Herzen, ist man neu dem Leben zugewandt.
Die Katholische Kirche bekennt im Sakrament der Buße und Beichte, dass Gott jedem Menschen vergibt und ihm einen Neuanfang gewährt, wenn der Mensch nur ernsthaft vorhat, sich zu ändern und - soweit möglich - Verschuldetes wieder gut zu machen. Wer eine solche seelische Befreiung erfährt, tut sich mit dem Verzeihen leichter. Ein erster Schritt zur eigenen Heilung ist getan.
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Dazu kann ich nur empfehlen, es nicht erst zu solchen Negativgefühlen kommen zu lassen.<br />
Nicht alles kann man sich ersparen, aber den größten Teil schlimmer Verletzungen die dazu führen, schon.<br />
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Meine beiden Lebensmaxime helfen mir dabei.<br />
Die 1. "Wichtig ist, sich in seiner Haut wohlzufühlen!" setzt voraus, dass man sich nicht aus den Augen verliert, sich den Herausforderungen des Lebens stellt, anstatt ihnen auszuweichen, denn das<br />
macht stark. Wer stark ist, kann andere Menschen gelten lassen und sozial handeln.<br />
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Die 2. "Man muss den Dreisten Einhalt gebieten!" bedeutet, dass man seine Grenzen aufzeigt, damit das Gegenüber weiß, woran es ist.<br />
"NEIN" sagen im richtigen Moment ist ein Zauberwort, dass einem viel Ärger erspart. Opportunismus macht krank und auch zum Opfer.<br />
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Wer in einer Gesellschaft lebt, ist auch verantwortlich - für sich und für andere...<br />
Wenn alle Menschen den Spruch von William Penn:<br />
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"Nur die haben ein Recht zu kritisieren, die zugleich ein Herz haben, zu<br />
helfen."<br />
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beherzigen würden, gäbe es die ständige Meckerei in unserem Land sicher nicht, und mehr Lebensfreude.<br />
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In diesem Sinne ein gutes Neues Jahr!<br />
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