Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
Durch Winfried Schley
Zur Ausstellung sind Sie und Ihre Freunde sehr herzlich eingeladen.
Rathaus
74579 Fichtenau-Wildenstein
Hauptstraße 2
Tel 07962/8920
www.fichtenau.de
ERÖFFNUNG
Sonntag: 22. Mai 2011 - 11 Uhr
Grußwort:
Martin Piott, Bürgermeister
Musikalische Umrahmung:
Saxophon-Ensemble des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Crailsheim
unter der Leitung von Wolfgang Schmid
Öffnungszeiten:
Mo bis Do von 8 bis 16 Uhr,
Fr von 8 bis 12 Uhr
und zusätzlich an folgenden Sonntagen
05.06.2011
26.06.2011
von 14 bis 16 Uhr ist die Künstlerin anwesend
Ausstellungsdauer:
22. Mai bis 24. Juli
www.art-page.net
artinfo.mertsch@gmx.de
Die Künstlerin fängt in ihren Kunstwerken kleine Augenblicke ein, um dem Betrachter deren Schönheit vor Augen zu führen.
Sibylle Mertsch gelingt es, Kunstwerke voller Dramatik, Kraft und Anziehung zu entwerfen. Dabei bleibt sie manchmal sehr realistisch, ein anderes Mal wiederum deutet sie die einzelnen Konturen nur an. Besonders die beiden Werke der Serie „Toro" fesseln den Betrachter mit ihrer Lebendigkeit und starken Farbkomposition.
Kurzes persönliches Konzept der Künstlerin:
Es fällt uns häufig schwer, für andere nachvollziehbar zu beschreiben, weshalb wir von bestimmten Dingen emotional berührt sind, uns zu ihnen hingezogen fühlen. Sei es in ihrer Dramatik, ihrer Kraft oder ihrer Schönheit. Erst die Loslösung vom Ganzen, die Beschäftigung mit den bestimmenden Strukturen, eröffnet uns den Zugang zu den Dingen, die für unsere Eindrücke prägend sind.
Mich fasziniert die Vielschichtigkeit menschlicher Beziehungen in ihren sinnlich-erotischen und dramatischen Momenten - ihrem Begegnen, Zusammentreffen, Weggehen, ihrer Zärtlichkeit - und auch ihrer Härte.
Bei der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen - den neuen Aspekten der Wirklichkeit - werden die verschiedenen Ebenen zwischenmenschlicher Beziehungen in dynamische Arrangements gefasst. Die Darstellung ihrer Verwobenheit wird dabei im jeweiligen Sujet durch eine abgewogene Betonung der Tiefe, der Abgrenzung und auch der bewussten Auflösung des Raumes erreicht.
Im Vordergrund steht also nicht die Figur als solche, sondern die rhythmische Komposition im Raum. Der Blick wird auf strukturelle Details gelenkt, die sich sonst unserer Aufmerksamkeit entziehen, unterstützt durch eine fein abgestimmte Tonalität der acrylgebundenen Farbpigmente.
„Zusammengehörigkeitsgefühl, Geborgenheit, der Kampf um Daseinsberechtigung auch in der Zweierbeziehung - die Arbeiten der Künstlerin visualisieren hier vielfältige und auch widersprüchliche Elemente unserer eigenen Erfahrungen. Setzt man sich mit den Werken in einer genauen Betrachtung auseinander, schaffen sie Raum und auch Anregung für die Projektion eigener Wünsche und Erfahrungen."
Eclipse Next 2019 - Gehosted von Overblog