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Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.

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Mutter in Not

„Sie ist frei. Sie kann ihr Kind ja wegmachen lassen“, 

  sagte der Partner und ging seines Weges.
 

„Sie ist frei. Sie kann ihr Kind ja wegmachen lassen“,  

sagte die werdende Großmutter und vereinbarte einen Arzttermin.  


„Sie ist frei. Sie kann ihr Kind ja wegmachen lassen“,
 

sagte der Vermieter und vermietete an einen anderen.  


„Sie ist frei. Sie kann ihr Kind ja wegmachen lassen“, 
 

sagte der Arbeitgeber und gab ihren Arbeitsplatz einem Mann. 


„Bin ich frei?“, klagte die werdende Mutter. 
 

„Ich muss mein Kind ja wegmachen lassen!

Ich sehe keine andere Wahl!"


Nachtrag:
Frau Dr. Frauke Höllering provoziert mit ihrem Artikel vom 27. Januar 2008 Abtreibung: Billiger als Pille?

In meinem eigenen Engagement zu diesem Thema bei der INITIATIVE CRAILSHEIMER CHRISTEN  entstand obiges Gedicht, das mehrere, selbst erlebte Schicksale zusammenfasste.
vgl. auch: http://www.mariaundihrekinder.de/

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M
..die sind dann ganz allein wenn sie schwanger sind?? nun, jedenfalls sind sie schon mal zu zweit( wenn es keine Zwillinge werden) Es geht doch gerade um Abtreibung, das ist die schwerste Frage die es gibt.Und meiner Meinung nach,kann sie auch niemand beantworten...Erst Frauen die heute Fuenfzig oder juenger noch sind,keine Kinder,Keine Enkelkinder haben, aber eventuell 1-2 Abtreibungen, weil sie frei waren , sind, erst die werden uns beantworten koennen, ob diese Freiheit sich gelohnt hat?
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W
Die christlichen Organisationen Caritas und Diakonie können mehr als bestätigen, welche seelische Traumata, psychosomatische Störungen und nun nicht mehr verdrängbare Schuldgefühle gerade Frauen nach dem Klimakterium plagen. Denn genau davor hat diese Frauen vor 30 Jahren niemand gewarnt oder sie wollten die Warnungen damals einfach nicht hören. Eine Abtreibung hat immer zwei Opfer, zuerst das Kind, später die Frau; denn niemand hat ihr damals bewusst gemacht, dass sie sich nur dafür entschieden hat, ob sie Mutter eines lebenden oder eines toten Kindes sein will. Im Zustand der Mutterschaft war sie auf jeden Fall, was ihr Körper nie "vergisst".
M
In  einer Gesellschaft, wo man als Spaßbremse gilt, wenn man nach einer Party NICHT mit irgendeinem ins Bett geht, wo Preservative als uncool gelten und Aids das russische Roulette ersetzt, man sich ins Koma säuft, habe ich manchmal das Gefühl, "oben-ohne" (Hirn) ist in!Menschen, die sich selber nicht mehr wahrnehmen, denken auch nicht über andere nach.Am schlimmsten sind die dran, die sich gegen eigene Überzeugung auf Sex einlassen, nur um nicht allein sein zu müssen.Die sind dann ganz alleine, wenn sie schwanger sind.Freiheit sieht anders aus! In unserer augenblicklichen Gesellschaft zählt das Individuum immer weniger........Was haben die Eltern da bloß NICHTerzogen? Und welche Entwicklung haben wir zugelassen?
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B
Freiheit bedeutet meines Erachtens nicht, alles zu tun, was (technisch) machbar ist. Eher das Gegenteil trifft zu: Ich bin dann frei (in meiner Entscheidung), wenn ich mich von anderen (nicht banal manipulativen) Kriterien leiten lasse. Im Falle einer Schwangerschaft werden meiner Ansicht nach Fragen aufgeworfen, ob sie meine Gesundheit gefährdet, soziale Umfeld oder "politische" Rahmenbedingungen sie zuläßt bzw. ratsam erscheinen läßt. Schließlich kann eine Schwangerschaft auch ein Mißgeschick sein, das übrigens fast während der gesamten Menschheitsgeschichte korrigierbar war und bleiben wird.
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W
Das Abtöten eines Kindes im Mutterleib hat es sicher schon früher gegeben, aber mehr als Einzelschicksal, denn als Massenphänomen. Jeder der Beteiligten war sich damals bewusst, dass damit Leben vernichtet wird.Heute kommen in unserer Gesellschaft auf fünf gezeugte Kinder in etwa zwei Abtötungen. Das zeigt, dass sich das Bewusstsein darüber gewaltig verschoben hat und ein Schwangerschaftsabbruch als zusätzliches Verhütungsmittel interpretiert wird. Dass ein Kind dafür sein Leben lassen muss, wird verdrängt.
M
ewig aktuell... und keine lösung in sicht; eine egomane gesellschaft bietet wenig platz für freiraum, rücksicht, toleranz, dinge die kinder und familien aber nun mal brauchen...
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