Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
Durch Winfried Schley
Die Verfasser des Grundgesetzes müssen wohl geträumt haben, als sie in Artikel 6 festlegten: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ und sich darunter wie selbstverständlich eine Kombination aus Mann, Frau und möglichen Kindern als Keimzelle des Staates vorstellten.
Laut jetzigem Bundesverfassungsgericht ist Familie heute dort, wo ein Kind in einigermaßen stabilen Treueverhältnissen aufwächst. Doch das ist nicht zu Ende gedacht.
Der Bundesgerichtshof und mit ihm die Medien im Einklang vieler europäischer Staaten haben einem Modetrend aus den USA folgend nur Homo-Ehen als angeblich gleichwertig mit der bisherigen Monogamie und deren Recht auf Ehegattensplitting und Adoption im Blick.
Wenn ein homosexuelles Paar einer Ehe im veralteten Sinn gleichgestellt wird, kann man dann z.B. ein Geschwisterpaar von dieser Gleichstellung ausschließen, das zwar nicht über eine sexuelle Beziehung miteinander verbunden ist, aber treu zusammenlebt und füreinander sorgt? Sex als Paarbeziehung kann der Gesetzgeber wohl kaum verordnen.
Am treuesten ist der Mensch zu sich selbst. Wann bekommen wir mit dieser neuen Definition von Familie die Einmann- oder Einfrauehe mit Recht auf Ehegattensplitting und Adoption? Mann mit Hund wäre vielleicht auch noch ein besonderes Treuverhältnis. Es reicht eben nicht, wenn man altes Ehedenken, vom katholischen Sakrament der Ehe will ich gar nicht erst sprechen, einfach auflöst und sagt: "So nicht mehr!". Man braucht dazu eine Definition für "wie denn dann"!
Ganz gleich jedoch, welche Normen man festlegen wird, es wird immer Ausgegrenzte dazu geben, die laut das Diskriminierungsgeheul anstimmen können. Es sei denn, man lässt alles als angeblich ideal zu. Dann haben wir den Relativismus in Perfektion.
Gar nicht im Blick im augenblicklichen Medienrummel ist das muslimische, vom Koran abgesegnete Recht eines Mannes auf vier Frauen. Schließlich gibt es nicht nur in Deutschland wesentlich mehr Muslime als homosexuelle Paare. Aus muslimischer Sicht trifft diese neue Definition auf deren Familienverständnis bestens zu! Folgerichtig muss das Recht auf Polygamie mit Ehegattensplitting eingeführt werden, was die Geburtenrate unter den Moslems hierzulande mächtig steigern wird.
Scharfsinnig urteilt Mohammed al Sawahiri von Al Kaida darüber: „Die neue Religion des Westens ist die liberale Demokratie einschließlich der damit einhergehenden moralischen Verwahrlosung und des Versuches, diese Anschauungen überall auf der Welt auszubreiten. ... Wir bieten den Europäern die Möglichkeit, wahren Erfolg zu erlangen, indem sie dem Islam beitreten. Nur wenn man dem Islam folgt, wird man wahres und ewiges Glück erfahren.“
Schon vor über zehn Jahren sagte mir eine Muslima: „Wenn ich mir eure dekadente westliche Kultur anschaue, bin ich mir sicher, dass Allah uns dieses Land schenken wird.“
Damals glaubte ich noch nicht ihren geradezu prophetischen Worten. Jetzt halte ich es für möglich, dass genau dies eintreten wird. Allein durch ihre zahlreich gezeugten Kinder werden sie es erreichen. Zukünftiges europäisches Eherecht wird wohl auf ihrer Seite sein. In wenigen Generationen werden sie die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung bilden und ganz demokratisch eine islamische Rechtsordnung ein führen. Die Homos werden aussterben, notfalls durch Steinigung.
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