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Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.

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Europas zukünftiges Leitbild

Die Verfasser des Grundgesetzes müssen wohl geträumt haben, als sie in Artikel 6 festlegten: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ und sich darunter wie selbstverständlich eine Kombination aus Mann, Frau und möglichen Kindern als Keimzelle des Staates vorstellten.

Laut jetzigem Bundesverfassungsgericht ist Familie heute dort, wo ein Kind in einigermaßen stabilen Treueverhältnissen aufwächst. Doch das ist nicht zu Ende gedacht.

Der Bundesgerichtshof und mit ihm die Medien im Einklang vieler europäischer Staaten haben einem Modetrend aus den USA folgend nur Homo-Ehen als angeblich gleichwertig mit der bisherigen Monogamie und deren Recht auf Ehegattensplitting und Adoption im Blick.

Wenn ein homosexuelles Paar einer Ehe im veralteten Sinn gleichgestellt wird, kann man dann z.B. ein Geschwisterpaar von dieser Gleichstellung ausschließen, das zwar nicht über eine sexuelle Beziehung miteinander verbunden ist, aber treu zusammenlebt und füreinander sorgt?  Sex als Paarbeziehung kann der Gesetzgeber wohl kaum verordnen.

Am treuesten ist der Mensch zu sich selbst. Wann bekommen wir mit dieser neuen Definition von Familie die Einmann- oder Einfrauehe mit Recht auf Ehegattensplitting und Adoption? Mann mit Hund wäre vielleicht auch noch ein besonderes Treuverhältnis. Es reicht eben nicht, wenn man altes Ehedenken, vom katholischen Sakrament der Ehe will ich gar nicht erst sprechen, einfach auflöst und sagt: "So nicht mehr!". Man braucht dazu eine Definition für "wie denn dann"!

Ganz gleich jedoch, welche Normen man festlegen wird, es wird immer Ausgegrenzte dazu geben, die laut das Diskriminierungsgeheul anstimmen können. Es sei denn, man lässt alles als angeblich ideal zu. Dann haben wir den Relativismus in Perfektion.

Gar nicht im Blick im augenblicklichen Medienrummel ist das muslimische, vom Koran abgesegnete Recht eines Mannes auf vier Frauen. Schließlich gibt es nicht nur in Deutschland wesentlich mehr Muslime als homosexuelle Paare. Aus muslimischer Sicht trifft diese neue Definition auf deren Familienverständnis bestens zu! Folgerichtig muss das Recht auf Polygamie mit Ehegattensplitting eingeführt werden, was die Geburtenrate unter den Moslems hierzulande mächtig steigern wird.

Scharfsinnig urteilt Mohammed al Sawahiri von Al Kaida darüber: „Die neue Religion des Westens ist die liberale Demokratie einschließlich der damit einhergehenden moralischen Verwahrlosung und des Versuches, diese Anschauungen überall auf der Welt auszubreiten. ... Wir bieten den Europäern die Möglichkeit, wahren Erfolg zu erlangen, indem sie dem Islam beitreten. Nur wenn man dem Islam folgt, wird man wahres und ewiges Glück erfahren.“

Schon vor über zehn Jahren sagte mir eine Muslima: „Wenn ich mir eure dekadente westliche Kultur anschaue, bin ich mir sicher, dass Allah uns dieses Land schenken wird.“

Damals glaubte ich noch nicht ihren geradezu prophetischen Worten. Jetzt halte ich es für möglich, dass genau dies eintreten wird. Allein durch ihre zahlreich gezeugten Kinder werden sie es erreichen. Zukünftiges europäisches Eherecht wird wohl auf ihrer Seite sein. In wenigen Generationen werden sie die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung bilden und ganz demokratisch eine islamische Rechtsordnung ein führen. Die Homos werden aussterben, notfalls durch Steinigung.

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C
<br /> Hallo, das ist ein sehr interessanter Eintrag, und diese Gedanken habe ich mir auch schon oft gemacht. Ich halte es nicht für richtig, dass Homoehen die gleichen Rechte erhalten, wie die<br /> "normalen" Ehen, und sie sogar Kinder adoptieren dürfen sollen, denn was für ein Vorbild sind sie denn für Kinder? Ich habe zwar nichts gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften, finde aber,<br /> dass ein Kind nicht in einer solchen Beziehung aufwachsen sollte. Und ich finde es auch nicht richtig, dass ein Mann mehrere Frauen haben darf. Aber dass unser Land vielleicht in geraumer Zeit in<br /> die Hände der Moslems übergeht, halte ich auch für sehr möglich, denn, schon wie du schreibst, sie bekommen genug Kinder dafür.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> LG an dich<br /> <br /> <br /> Conchi<br />
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W
<br /> <br /> In Frankreich fand am Palmsonntag zum zweiten Mal in Paris eine große Gegendemonstration gegen die Form der Homo-Ehe statt, wie sie die derzeitige Regierung beschlossen hat. Ziel ist eine<br /> Volkbefragung, die die Regierung fürchtet wir die Pest. Laut Veranstaltern der Demonstration nahmen dort 1,4 Millionen teil, laut Pariser Polizei 300.000. Gleich, wer recht hat, laut<br /> Meinungsumfrageinstituten wünschen nur 2% der französischen Homosexuellen eine vom Staat anerkannte Ehe. Eine Gruppe Homosexueller demonstrierte sogar in Paris mit, weil sie sich nicht staatlich<br /> vereinnahmen lassen will. Die gleichen Institute verbreiten auch, dass nur 58%  der regierungseigenen Parteiangehörigen dieser Form von Homo-Ehe<br /> zustimmen. Insgesamt stehen nur noch 27% der Bevölkerung hinter der derzeitigen Regierung.<br /> <br /> <br /> Laut Nachrichten gab es sechs Verhaftungen wegen Randalierens, was der Innenminister als ein Aus-dem-Ruderlaufen der Demonstration bezeichnete. Während seines Interviews wurden die wenigen dazu<br /> passenden Filmsequenzen pausenlos wiederholt, so dass auch der Dümmste merken konnte, dass es nicht mehr Szenen gab. Man spürt regelrecht die verzweifelte Manipulation der regierungstreuen Medien<br /> und allmählich ahnt die Mehrheit der Wahlberechtigten die falschen Töne und nimmt der Regierung die angeblich gleiche „Heirat für alle“ aus Gründen der Gerechtigkeit und Gleichheit nicht mehr ab.<br /> Man wittert inzwischen ein reines Fischen nach Wählerstimmen dahinter, zumal in Frankreich die Gruppe der Nichtwähler etwa ein Drittel beträgt.<br /> <br /> <br /> In einem Wahlbezirk gab es z.B. am gleichen Wochenende eine gerichtlich angeordnete Nachwahl, die der Kandidat der Front National mit gerade mal 1,41% weniger Stimmen als der Kandidat der UMP,<br /> der ehemaligen Regierungspartei, verlor. Ob dabei auch die in den Medien stillschweigend geduldete Polygamie unter den französischen Moslems eine Rolle spielte? Der Kandidat der Regierungspartei<br /> fiel schon in der Vorwahl durch. In der augenblicklichen Presselandschaft Frankreichs wollen nur wenige diese Entwicklung wahrhaben, noch.<br /> <br /> <br /> Auf welch dünnem juristischen Eis sich die Argumente für die Homo-Ehe mit Ehegatten- oder Familiensplitting, mit Adoptions- und Erbrecht bewegen, wird nicht nur in Frankreich, sondern auch in<br /> Deutschland allmählich bewusst. Nicht umsonst fordern die JungGrünen inzwischen die grundsätzliche Abschaffung der Ehe und die Freigabe von Inzest und Sodomie. Auch wenn ich deren Wertemuster<br /> nicht teile, muss ich dennoch zugeben, dass sie in der weiterführenden Logik ihres Denkens stimmig sind: Alles, was mir gefällt, muss mir der Staat zugestehen. Die zukünftige Zeche zahlen ja<br /> andere, nämlich jene Dummen, die, so gut es ihnen halt gelingt, weitgehend am klassischen Familienmodell festhalten, kostspielig Kinder großziehen, die dann später den Sozialstaat für alle<br /> sichern sollen.<br /> <br /> <br /> Wie einseitig unsere westlichen Medien Al Kaida wahrnehmen, zeigt ein weiteres Zitat von Mohammed al Sawahiri: „Der ideale islamische Staat ist ein gerechter Staat mit einer blühenden Wirtschaft<br /> und wissenschaftlichem Fortschritt., mit einer starken Zivilisation durch Befolgung der Sharia. Leider waren die, die in den letzten hundert Jahren muslimische Länder regiert haben, Diktatoren<br /> und Tyrannen, von denen die meisten Agenten des Westens waren. Sie sollten unsere Länder unten halten. Wenn diese Herrscher die islamische Welt verlassen, ist es besser für alle – aber leider<br /> gibt es sowohl im Westen als auch in der islamischen Welt viele Menschen, die das verhindern möchten, um ihre eigenen Interessen zu wahren. Denen ist es egal, ob Menschen sterben oder ob es<br /> Kriege gibt, denen geht es nur um ihr eigenes Geld.“ Wir Westler und unsere Medien werden lernen müssen, die Welt mit den Augen einer ganz anderen Kultur als der unseren zu betrachten.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
M
<br /> Wieso gehen Sie nicht einfach das Hauptproblem an, anstatt so viel Gewicht auf die Nebenschauplätze zu legen?<br /> <br /> <br /> Warum ist unsere Gesellschaft, unser Land so kinderunfreundlich? Was hat die Politik falsch gemacht und macht es immer noch? Eine Geselschaft, für die Kinder entweder nur Störfaktoren sind oder<br /> die diese nur als zukünftige Rentenzahler sieht, ist KRANK!<br /> <br /> <br /> Legeprämien für Frauen und Familien werden dieses Problem nicht lösen und Kinder, die für etwas mehr Geld im Portemonnaie gemacht werden, sind nicht zwingend glückliche Kinder.<br /> Für Kinder, die - einfach so gezeugt wurden - weils gerade so über den Mann gekommen ist oder er Empfängnisverhütung ablehnt, gilt das Gleiche.<br /> <br /> <br /> Homosexuelle Lebenspartner sind füreinander da wie andere Paare, bekommen aber z.B.im Krankenhaus keine Auskunft über ihre Partner, weil sie nicht verwandt oder verheiratet sind. <br /> Sie "die Homos" zu titulieren und ihr Anliegen als "Modeerscheinung" zu bezeichnen, ist mehr als fragwürdig. Homosexuelle gibt es schon immer; im Dritten Reich wurden sie gejagt und<br /> vernichtet.<br /> Ganz sicher aber haben Homosexuelle nichts damit zu tun, dass asoziale Leute in dieser Republik auf Familien mit mehr als zwei Kinder heruntersehen und dass asoziale<br /> Politiker es zulassen, dass unsere Gesellschaft eher konsumorientiert als kinderfreundlich ist.<br />
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M
<br /> Lieber Herr Schley,<br /> <br /> <br /> Sie wissen, dass ich Sie schätze. Ich wundere mich aber, mit welcher Vehemenz Sie<br /> <br /> <br /> sich immer wieder dem Thema Familie und Kinderkriegen widmen, und wie eifrig Sie dabei sind, die althergebrachte Form zu verteidigen.<br /> !!Die Welt leidet an Überbevölkerung!!<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Heute ist Weltfrauentag und ich wünschte mir, dass Sie mit dem gleichen Eifer darauf hinweisen würden, wer Religionen gegründet hat, wer<br /> diese Form von Familie bis hin zur Art der OFFIZIELL „erlaubten“ Sexualität zu verantworten hat, wer unsere Gesellschaft geprägt hat und seine „Wichtigkeiten“ festgelegt hat.<br /> <br /> <br /> Es waren fast ausschließlich Männer! Und warum, weil sie kräftiger und rücksichtsloser waren als Frauen. Weil sie Frauen bis heute<br /> unterdrücken und für ihre Zwecke missbrauchen.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> Wurden Frauen gefragt, ob sie diese Lebensform leben wollen?<br /> <br /> <br /> Wurden Frauen gefragt, ob sie jedes Kind austragen wollen, nur weil sie dafür eingerichtet sind?<br /> <br /> <br /> Selbst die Verantwortung für Empfängnisverhütung, die ja auch viele Krankheiten verhüten würden, lehnen Männer immer noch weitgehend ab, weil sie eben keine Lust haben, darüber nach zu denken,<br /> aber eben Lust, Frauen zu gebrauchen, denn mit Liebe hat das oft nichts zu tun.<br /> <br /> <br /> Kinder werden in Verhältnisse hineingeboren, die ich meinem ärgsten Feind nicht zumuten würde, nur weil man(n) beschließt, dass sie geboren werden müssen.<br /> <br /> <br /> Allein dass man(n) Frauen dazu verdonnert, ein ungewolltes Kind 9 Monate in sich tragen zu müssen, macht eine Frau noch nicht zur guten Mutter. Ihr aber zu erzählen, dass sie ja hinterher das<br /> Kind zur Adoption freigeben könne, degradiert sie zur Gebärmaschine.<br /> <br /> <br /> Hat die Schöpfung den Menschen geschaffen mit all seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen, oder ist der Klerus aufgerufen, die Schöpfung korrigieren?<br /> <br /> <br /> Ich glaube, zum Menschen gehört auch die Sinneslust und die Fähigkeit, sinnvolle Empfängnisverhütung zu betreiben. Wir haben nämlich genug Hirn dafür mitbekommen, nur viele noch nicht genug<br /> Informationen.<br /> <br /> Homosexuelle sind auch das Werk der Schöpfung, denn die Sexualität eignet man sich nicht an, sondern sie wird in die Wiege gelegt. Es gingen auch homosexuelle Männer und Frauen, die früher nicht<br /> von ihren Familien "zwangsverheiratet" werden wollten, in die Klöster, weil sie dort wenigstens ihre Ruhe hatten. Ich schätze, der Anteil der Homosexuellen ist in der Priesterschaft immer noch<br /> höher, als im Rest der Bevölkerung.<br /> <br /> <br /> Es spricht weder für Aufgeklärtheit noch für Menschenfreundlichkeit, wenn man die gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit der zwischen Geschwistern oder sogar Mensch und Hund vergleicht. Die<br /> Homosexuellen Männschen in meinem Umfeld sind mir alle sehr lieb und wert und weitaus verantwortungsvoller und einfühlsamer als so mancher Mann, der meinen Weg kreuzte. <br /> <br /> <br /> Ich wünsche allen Kindern, dass sie ein gutes Zuhause haben und bin sicher, dass es den Kindern wurscht ist, ob sie von Vater und Mutter oder von zwei Müttern oder zwei Vätern lieb gehabt werden.<br /> Sie brauchen Zuwendung und Verständnis.<br /> <br /> <br /> Als Mensch, der sich seit Jahren um Borderliner kümmert, weiß ich, wie viele Menschen bedauern, geboren worden zu sein in eine Welt, in der sie nicht willkommen waren. Ihr Leben wurde von<br /> Lieblosigkeit und Gewalt geprägt, aber Abtreibung – selbst nach Vergewaltigung – das geht natürlich nicht!<br /> <br /> <br /> Herr Schley, die Art, wie Sie über die Menschen urteilen, die nicht in ihr Weltkonzept passen, finde ich teilweise sehr herabwürdigend.<br /> <br /> <br /> Jeder Mensch soll nach seiner Façon selig werden, solange er keinen anderen nötigt, auch "Homos"! <br /> <br /> <br /> Ich bin eine ganz normale Frau und ich bin der Meinung, dass die Schöpfung nicht umsonst uns die Fähigkeit gegeben hat, Kinder zu kriegen.<br /> Müssten Männer Kinder austragen und gebären, wären wir längst ausgestorben.<br /> Männer haben schon genug Schaden in dieser Welt angerichtet. Sie sollten Frauen endlich mal die Achtung und Wertschätzung angedeihen lassen, die sie verdient haben und sich aus dem heraus halten,<br /> was allein Frauensache ist! Und sie sollten die Welt frauen- und kinderfreundlich gestalten, wenn sie diese haben wollen.<br /> <br /> <br /> Und last but not least ist die Geburtenrate bei den Muselmanen, die hier in Deutschland aufgewachsen sind, nur unwesentlich höher, als die der Deutschen, denn die meisten Muslime sind eben keine<br /> islamistischen Hardliner.<br />
Antworten
W
<br /> <br /> Dass meine Frau und ich von meiner Rente leben können, verdanken wir dem glücklichen Umstand, dass es in Deutschland noch ausreichend Erwerbstätige gibt, die mit ihrem Steuerscherflein auch zu<br /> meiner Rente beitragen. Diese Erwerbstätigen existieren nur, weil sie in genügender Anzahl von Männern gezeugt, von Frauen empfangen, ausgetragen, geboren und in der Regel – vorwiegend von den<br /> Müttern - als tüchtige Berufstätige aufgepäppelt wurden.<br /> <br /> Nach diesem gesellschaftlichen System funktioniert im Großen und Ganzen der Generationenvertrag der Bundesrepublik Deutschland. Dieses System bricht dann zusammen, wenn ausreichender Nachwuchs<br /> ausbleibt. Wir sind laut den gängigen Analysen auf dem besten Wege dazu. Also hat die Förderung von Kinderkriegen und ihre Aufzucht in unserer Gesellschaft oberste Priorität, wenn das System<br /> nicht zerbrechen soll. Dies war auch schon die Absicht der Verfasser des Grundgesetzes, als sie Ehe und Familie unter den besonderen Schutz des Staates stellten. In einem Umfeld kenne ich<br /> niemanden, der unser Gesellschaftssystem opfern will, nur damit die Überbevölkerung der Welt wenigstens in unseren Breiten ein wenig aufgehalten wird.<br /> <br /> Der neueste Modetrend, mit dem der Ehe- und Familienbegriff neu festgelegt werden soll, beschränkt sich darauf, dass das alte Verständnis ausschließlich nur für homosexuelle Paare ausgeweitet<br /> wird, denen man die Eigenschaften treu, fürsorgend, kinderlieb und erwerbsfähig zuordnet, was sicher für viele dieser Menschen zutrifft. Für meinen eigenen Bekanntenkreis kann ich das durchaus<br /> bestätigen. Dass jedoch auch andere Lebensformen treu, fürsorgend, kinderlieb und erwerbsfähig sein können, bleibt in dieser augenblicklichen Wertediskussion vollkommen außer acht.<br /> <br /> Ganz krass erlebe ich das zur Zeit in Frankreich, wo der ideologisch blinde Slogan „mariage pour tous, also Ehe für alle, für die gesetzliche Einführung der Homo-Ehe durch die jetzige<br /> Regierungspartei herhalten musste. Es ist eben nicht für alle geregelt, sondern nur für diese eine bestimmte Zielgruppe, die etwa 5% unserer Bevölkerung ausmacht, also statistisch eine Randgruppe<br /> ist, der man plötzlich, aus welchen Motiven auch immer, eine erhöhte Aufmerksamkeit widmet.<br /> <br /> Dass ich in meinem Artikel gezielt andere Lebensformen auswählte vom Zusammenleben von Geschwistern über islamische Polygamie bis zur Parodie der Einmann-Ehe, geschah nur, um deutlich zu machen,<br /> dass die Eigenschaften treu, fürsorgend, kinderlieb und erwerbsfähig auch dort zutreffen können, sie also logischerweise nicht ausgeklammert werden und allein den homosexuellen Paaren zur<br /> Gleichwertigkeit mit dem alten Ehebegriff verhelfen dürften, wenn  man juristisch korrekt ein Gesetz dazu verfasst. Diese Lebensformen werden dadurch nämlich herabgewürdigt, wenn man nur<br /> eine einzige, nämlich die homosexuelle, aufwertet.<br /> <br /> Doch diese Form der Diskriminierung hat niemand im Blick. Ganz im Gegenteil, inzwischen gilt die Homo-Ehe, obwohl in Deutschland noch gar nicht eingeführt,  als so heilig und unantastbar,<br /> dass sie nicht mehr mit anderen Lebensformen verglichen werden darf, weil diese offensichtlich als wertärmere Lebensentwürfe gelten.<br />  <br /> Doch wehe dem, der auf solche Brüche in der Logik hinweist. Er wird sofort ausgeblendet und bekämpft durch die Diskrimierungskeule „Homophobie!“. Es ist mir ein Rätsel, wie dieser Begriff der<br /> „Furcht vor Homosexualität“ in der europäischen Presselandschaft salonfähig werden konnte und zugleich das sprachlich logische Gegenmuster, dass nämlich jeder Homosexuelle damit ein heterophober<br /> Mensch ist, dort überhaupt nicht vorkommt. Wer lenkt hier den Sprachgebrauch? Wer setzt sich damit durch? Wer manipuliert damit Massen? Mit welcher Zielsetzung, mit welchen Interessen?<br /> <br /> Noch etwas zum Stichwort Diskriminierung:  Als junges Ehepaar wurden wir in unserem Umfeld als asozial angesehen, weil wir ein drittes Kind in die Welt setzten. Das hat uns zunächst tief<br /> getroffen, bis wir schmunzelnd feststellten, dass wir eine Vorreiterrolle für andere übernommen hatten. Geblieben aber ist uns bis heute das Bewusstsein, dass wir mit unserer fünfköpfigen Familie<br /> in der Bundesrepublik Deutschland zu einer Randgruppe gehören, die gerade mal etwa ein Drittel der Randgruppe homosexueller Paare ausmacht.<br /> <br /> Wer wird die Zukunft dieses gesellschaftlichen Systems schultern?<br /> <br /> <br /> <br />