Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
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Unsere Reiseleiterin Alena stammt aus Usbekistan, spricht ein fast fehlerfreies Deutsch und entpuppte sich als ulkiger Spaßvogel, der seine „lieben Gäste“ zu erheitern verstand. Organisatorisch hatte sie alles bestens im Griff. Sie hat ihren eigenen Youtube-Kanal https://www.youtube.com/@alenchengbi .
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Was wäre Großbritannien ohne Bier und Cider? Leider hatten wir nur Zeit für einen einzigen urigen Pub, „The three magpies“ in der Nähe unseres ersten Hotels Holiday Inn.
Über das wirklich gute Essen im Hotel können wir uns nicht beklagen, nur scheinen uns die Bierpreise dort etwas überhöht und der hauseigene ATM hat derart hohe Gebühren, dass das Umtauschverhältnis von 1 : 1,15 auf 1 :1,4 hochschnellte. Da man auf unserer ganzen Reise selbst beim Straßenhändler mit Karte bezahlen konnte, empfehle ich nun jedem, auf britische Währung ganz zu verzichten und sich für mögliche Trinkgelder einen Stapel amerikanischer Eindollarscheine ins Reisegepäck zu legen.
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Auffallend für uns waren die Soldatendenkmäler, die das Heldentum der Gefallenen betonen.
Dazu passt auch dieses alte Kriegsschiff als Denkmal auf der Themse.
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Londons Straßen sind sehr sauber, was ich aus deutschen Großstädten so nicht in Erinnerung habe.
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Vor dem Horse Guards Building in Whitehall muss ein Pferd entgegen seiner Natur zwei Stunden lang still stehen und sich mit mehr oder minder disziplinierten Touristen ablichten lassen. Für das arme Tier ist das höchster Stress.
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Leider hatten meine Frau und ich nur noch wenig Zeit für das naturhistorische Museum. Wir hatten uns zu lange im Victoria & Albert-Museum aufgehalten, das uns viel zu ausladend schien. „Ausmisten!“ schoss es mir durch den Kopf. Mein Tipp: sich einschränken auf die asiatischen und afrikanischen Räume, aber auf keinen Fall die Bilder der Kontrahenten William Turner und John Constable auslassen, die im einem gemeinsamen Raum aufgehängt sind.
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Ein etwas ungewöhnlicher Blick auf die Saint Paul’s Cathedral.
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Wer hätte diese kleine Bedienstetenwohnung in Windsor Castle vermutet?
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Ein netter junger Mann wies uns in Bath in diese neueste Form des Bestellens auf dem Bildschirm und Bezahlens ein. Es muss ihn von seiner eigentlichen Tätigkeit so abgelenkt haben, dass er zunächst die dazu bestellte Sahne vergaß. Das äußerst gute Eis versöhnte uns damit, dass wir in Bath die römischen Bäder nicht besichtigt haben. Stattdessen spazierten wir mit Menschenmassen durch die Flaniermeilen dieses Stadtviertels mit begabten Straßenkünstlern und zahlreichen Ess- und Kaufgelegenheiten. Ein neuer, uns unvertrauter Lebensstil?
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Meine Frau und ich zogen uns bis zu Abfahrt unseres Reisebusses in den ruhigen und sehr geschmackvoll angelegten Park zurück.
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Dieses regionale „amber ale“ aus Torquay belegte in unserem privaten Biertest den ersten Platz, während der dortige, für uns etwas zu süße Cider den etwas herberen Thatcher Gold in London nicht übertrumpfen konnte. Fish & Chips muss man an der Küste probiert haben, aber einmal genügt.
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Als Hafenstadt war Torquay Ausgangspunkt vieler Expeditionen in alle Welt. Die Forscher brachten allerlei Sehenswertes zurück, das heute dort im kleinen, aber feinen örtlichen Museum ausgestellt ist, nebst einem Erinnerungsraum an die Kriminalautorin Agatha Christie, die von dort stammt. Als Höhepunkt empfand ich die mumifizierte Kinderleiche. Leider war Fotografieren verboten. Dafür dürfen wir mit der Eintrittskarte jetzt ein Jahr lang immer wieder rein.
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3147 Meilen bis New York ist als „lands end“ natürlich touristisch ausgeschlachtet.
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Zu St. Michael’s Mount fuhren wir mit dem Boot hin und gingen bei Ebbe zu Fuß auf einem überraschend rutschfesten Steinweg zurück ans Festland. Was veranlasste einst die Menschen in dieser unwirtlichen, dem stürmischen Seewind und häufigen Regenschauern ausgesetzten Gegend ein solches Ding auf diese Insel hinzuklotzen? Wieso pilgern Touristenmassen noch heute dorthin? Will der Mensch hier erfahren, wie die Natur ihn in Schranken weist? Immerhin verdienen die Einheimischen gut daran.
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Geht es vielleicht um eine spirituelle Erfahrung?
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„Ein gefrorenes Leckerli lässt Hundeschwänze freudig wedeln.“ Britische Tierliebe treibt für unsere deutsche Mentalität merkwürdige Blüten. Entdeckt haben wir diese Werbung an der Strandpromenade von St. Ives, einer der Filmkulissen für Pilcher-Filme, wobei gerade Ebbe die Schiffe aufs Trockene zwang.
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Briten lieben ihre Parks und ihren Rasen, hier eine Gruppe Schüler bei ihrer Mittagspause vor der Kathedrale von Salisbury, die im Inneren überraschend geschmackvoll alte und neue Elemente zu verbinden vermag.
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Britischer Humor über Kirchenmäuse. Man beachte die schmollende Katze links.
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Stonehenge ist touristisch sehr gut aufbereitet. Die Größe der Steine beeindruckt. Wer nicht dort sein kann, für den gibt es zum Trost eine kostenlose, auch auf deutsch einstellbare Stonehenge-App. Beim Besuch selbst habe ich mit meinem jeweiligen Standort leiten lassen, im Hotelzimmer am Abend schaute ich mir die britische Version an. Mein Tipp: Unbedingt herunterladen!
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Mit dem britischen „right or wrong, my country“ kann ich mich nicht anfreunden. Aber bei den Bier- und Cidersorten hätte ich mehr Nationalstolz erwartet. Vor wem kuschen die Hotels mit ihren internationalen Getränkemarken an ihren Zapfhähnen?
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