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Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.

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Hirnloser Ökostrom?

efeu10Schon immer habe ich mich gewundert, dass Wind- und Solaraktien seit etwa drei Jahren im Keller sind, obwohl die Energiewende seit langem in aller Munde ist. Doch jetzt stieß ich auf eine Mitteilung des Bundesverbandes für Windenergie, dass im letzten Jahr 400 Gigwattstunden produzierter Ökostrom vom Stromnetz abgeklemmt waren, weil der Strom mangels Transportmöglichkeiten nicht weitergeleitet werden konnte, ungenutzter Strom also, den der Verbraucher gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz den Windparkbetreibern dennoch bezahlen musste! Wer hat hier nicht zu Ende gedacht? Wie und woher kommt es, dass man erst jetzt in Regierungskreisen beschließt, dazu passende Stromtrassen zu bauen?

Hinterfragt von den Regierungsverantwortlichen eigentlich niemand, ob der Grundgedanke, nämlich das Erzeugen von Windstrom am und im Meer mit weiten Transportwegen und damit verbundenen hohen Energieverlusten überhaupt richtig ist? Genügten nicht auch viele Kleinstwindräder auf den schon vorhanden Strommasten und auf  Hausdächern?

Der Architekt Wolfgang Frey hat in seinem Buch „Free energy – verblüffend einfach!“ vorgerechnet, dass allein die 30 000 schon vorhandenen Strommasten in Baden-Württemberg ausgerüstet mit Fünzig-Kilowatt-Windrädern 1 500 Megawattstunden Strom erbrächten und damit kostengünstig ein Atomkraftwerk ersetzten? Genormte Massenfertigung drückt Entstehungskosten. Auch wenn es nicht überall gleichzeitig windet, irgendwo im näheren Verteilersystem weht der Wind fast sicher. Mit Kleinstturbinen in den häuslichen Wasserleitungen könnte man bei fließendem Wasser in Hausbatterien gespeicherten Induktionsstrom gewinnen. Begrünte oder mit einem flachen Teich isolierte Dächer dämmten den Einsatz von stromfressenden Klimaanlagen, ebenso verschattete Glasfassaden oder begrünte Hauswände.

Sicher sind alle diese Vorschläge und andere ähnlicher Art einzeln genommen wohl nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Doch wenn die Mehrheit der Bevölkerung den Heerameisen gleich sich diesem einen großen Ziel, hier Strom gewinnen und dort Strom einsparen, unterwürfe, wäre das ein Energiekonzept, dem die Zukunft gehörte, auch wenn dann die herkömmlichen Wind- und Solaraktien endgültig als unprofitabel vom Markt verschwänden.

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M
<br /> Wir Nordlichter haben gerade unsere "Transportstraße"  fertig, um den Strom der Windrädle nach Hamburg und Richtung Süden zu transpotieren.<br /> <br /> <br /> Großer Stromverlust wäre auch nicht nötig, weil man Strom als Gleichstrom fast verlustfrei schon heute durchs Meer transportiert. Das kann man an Land auch. Man braucht eben die nötigen<br /> Umspannwerke. Wind gibts wahrscheinlich immer, selbst wenn die Sonne streikt. Somit kostengünstig und umweltfreundlich.<br /> <br /> <br /> Aber unsere Politiker haben sich dummerweise von den staatlichen Stormnetzen getrennt. sie verkauft und der fragwürdigen Fürsorge der "Privaten" überlassen.<br /> <br /> <br /> Heute rächt sich das, weil die Trassen nicht mehr gepflegt und den Anforderungen entsprechend ausgebaut wurden, weil die Privaten an Alternativen zum Dreckstrom nicht interessiert sind.<br />
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