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Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.

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Betreuungsgeld – Kinderknete oder Herdprämie?

3kinder86.jpg„Her mit dem Zaster! Damit mache ich mir einen faulen Lenz und gönne mir einen Extraschluck aus der Pulle. Meine Kinder setze ich den ganzen Tag vor die neueste Glotze, damit ich meine Ruhe habe. Hauptsache, sie bleiben zu Hause, damit die Kinder-Kohle fließt.“, scheint laut Medienberichten die Horrorvorstellung vieler, meist links orientierter, meist kinderloser, aber dem bürgerlichen Lager entsprungenen Politiker zu sein. Manche haben Angst, dass das umstrittene Betreuungsgeld in sinnlosem technischen Spielzeug verplempert wird, andere fürchten, dass damit die falsche Zielgruppe sich vermehrt wie die Karnickel.
 
Sie fordern Kita-Zwang für alle Kinder mit professioneller Betreuung und beide Eltern zum Billiglohn an einen Arbeitsplatz. So wird wenigstens ein Teil der damit verbunden Unkosten über die Steuergelder der Eltern wieder hereingeholt und man bleibt wirtschaftlich auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig. Sie verkünden prophetisch den größten pädagogischen Super-GAU für Kinder, nämlich die Erziehung durch die eigenen Eltern.

Dass das Familienministerium nur für 35 Prozent aller Kinder unter drei Jahren Bedarf für Kitas sieht, geht im Medienrummel unter, ebenso alle wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen, wonach, vor allem in den ersten drei Lebensjahren, die frühkindliche dauerhafte Bindung an eine feste Bezugperson die beste Vorraussetzung für eine gesunde und stabile  Persönlichkeitsentwicklung bietet.

Dass das Bundesverfassungsgericht schon seit über zehn Jahren anmahnt, dass jede Betreuungsform vom Staat gleich unterstützt werden muss und der Staat keine Betreuungsform bevorzugen darf, wird von diesen Politikern ausgeblendet. Sie wollen alle Kinder in die Kita zu schicken, und hoffen, dass es denen, die es brauchen, nützt, und denen, die es nicht brauchen, nicht allzu sehr schadet.

Nach wie vor ist laut Shell-Jugendstudie die normale Familie mit Heiraten und Kinderkriegen ein Wunschtraum von vielen. Und die Mehrheit in Deutschland lebt ihn. 85 Prozent aller Kinder wachsen bei ihren verheirateten Eltern auf. Ob die CSU mit ihrem christlichen Familienbild wirklich so daneben liegt?
Hier eine Mutter, die weiß, was gut ist: http://www.gemeindenetzwerk.org/?p=7839

oder http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Betreuungsgeld/Stellungnahmen/17_13_188g.pdf

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G
<br /> In der abwertenden Bezeichnung „Herdprämie“ für das die Leistung für Erziehung und basale kognitive Entwicklung bescheiden anerkennende<br /> Betreuungsgeld  kommt eine Verachtung von  jungen Frauen und Müttern zum Ausdruck, die nur mit einer gezielten Diskriminierung gleichzusetzen und somit<br /> strengstens zu verurteilen ist.<br /> <br /> <br /> Vielmehr ist die bescheidene Anerkennung der Leistung für Erziehung und basale kognitive Entwicklung durch das Betreuungsgeld sehr zu begrüßen. Denn  so<br /> toll sind Krippen für 0 - 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von<br /> Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“<br /> <br /> <br /> Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.<br /> <br /> <br /> Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der<br /> Gesellschaft.<br /> <br /> <br /> Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen<br /> Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge "learned helpnessless" und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem<br /> Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als<br /> Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 - 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und  Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger<br /> kognitiver Entwicklung.<br /> <br /> <br /> Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe<br /> Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).<br /> <br /> <br /> Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?<br /> <br /> <br /> Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass<br /> eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem<br /> Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe "Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie")<br />
Antworten
G
<br /> So toll sind Krippen für 0 - 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident<br /> von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“<br /> <br /> <br /> Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.<br /> <br /> <br /> Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der<br /> Gesellschaft.<br /> <br /> <br /> Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen<br /> Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge "learned helpnessless" und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem<br /> Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als<br /> Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 - 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und  Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger<br /> kognitiver Entwicklung.<br /> <br /> <br /> Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe<br /> Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).<br /> <br /> <br /> Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?<br /> <br /> <br /> Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass<br /> eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem<br /> Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe "Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie")<br />
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K
<br /> Vielen Dank für das Update. ich bin wirklich überrascht. LG aus Berlin <br />
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K
<br /> Ein sehr interessanter Beitrag, danke! Mich würde interessieren, woher die Zahl stammt, dass 85 Prozent aller Kinder bei ihren verheirateten Eltern aufwachsen. Wenn ich mich so in unserer Welt<br /> umschaue, dann kommt mir diese Zahl äußerst unrealistisch vor. Viele Grüße aus Berlin, Karmen<br />
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W
<br /> <br /> Auf die Schnelle habe ich augenblicklich nur die Daten aus 2008 gefunden:<br /> <br /> <br /> 2008 leben in Westdeutschland noch vier von fünf minderjährigen Kindern bei ihren verheirateten Eltern (81 %) Jedes siebte Kind lebt<br /> bei einem allein erziehenden Elternteil (14 %) und jedes 20. Kind lebt mit unverheirateten Eltern zusammen (5 %) (2005). In Ostdeutschland wachsen sogar nur drei von fünf<br /> minderjährigen Kindern bei verheirateten Eltern auf (62 %). Dort lebt jedes fünfte Kind bei einem allein erziehenden Elternteil (22 %) und jedes sechste Kind wächst bei unverheirateten Eltern auf<br /> (16 %). Familienland Deutschland, Statistisches Bundesamt, 2008<br /> <br /> <br /> <br />