Anekdoten, Gedanken, Gedichte, - mal heiter, mal nachdenklich, Theologisches und Philosophisches im Alltag, dt.-frz. Beziehungen und Städtepartnerschaft, Kunst und Kunstausstellungen, ... und was mir sonst noch in den Sinn kommt.
Keine andere Generation ist so lange täglich online wie die jetzige Jugend, wenn sie Youtube-Videos, Netflix-Filme oder Selbstgedrehtes über die verschiedenen Chatkanäle anschaut oder weiterverbreitet. Dass der für ihr Vergnügen benötigte Strom zusätzlich das Stromnetz belastet, wird ausgeblendet, ebenso, dass Energiekonzerne mit Mühe dieses Netz stabil halten müssen und deshalb nicht auf Kohleverstromung von heute auf morgen verzichten können.
Privaten Haushalten den Strom abzuschalten, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, traut sich kein politisch Verantwortlicher mehr, soweit ist der Ökowahn schon medial in die Köpfe eingehämmert. Lieber nimmt man inzwischen zeitweilig stromintensive Betriebe vom Netz, bis die entsprechenden zusätzlichen Kraftwerke hochgefahren sind. Davon bekommen die jungen Stromverbraucher nichts mit, weil die Steckdose im Haus ja bis jetzt noch brav liefert.
Zur schulischen Studienausfahrt besteigt man heute das Flugzeug in andere Länder.
Den modischen, oft billigen Klamotten, die die jetzige junge Generation häufig wechselt, sieht man die Unmengen an Schweröl und Altöl und die damit verbundene atmosphärische Verschmutzung nicht an, wenn sie in riesigen Containerschiffen über die Ozeane angeliefert werden. Jugendliche Kaufkraft und Konsumhaltung sind ein lukratives Geschäft.
Der Hamburger im Fast-Food-Restaurant, das in der Mehrheit von jungen Leuten besucht wird, wird ohne schlechtes Gewissen gegessen, obwohl die Rindfleischproduktion z.B. gegenüber der Schweinefleischproduktion etwa das Vierfache an Aufwand erfordert. Wer denkt beim herzhaften Reinbeißen schon an CO2 ?
Kurz, mit dem privaten ökologischen Fußabdruck der jüngeren Generationen steht es nicht zum Besten. Zum Ausgleich wählen sie laut Umfragen mehrheitlich die Partei der Grünen. Das verschafft ihnen ein gutes Gefühl und erspart ihnen obendrein, über sich selbst nachzudenken. Schuld sind sowieso die Alten, die angeblich auf Kosten ihrer Kinder deren Zukunft verbaut haben, wogegen man natürlich heftigst zetern muss. Diese Masche sichert den auf diese Weise gewählten Politikern ein festes Gehalt und manchem Journalisten gleich mit. Politisch planen und umsetzen brauchen sie nichts. Ziele verkünden genügt für diesen Stimmenfang.
Verantwortung für die Zukunft sieht anders aus. Schule schwänzende Jugendliche zu Klimahelden hochjubeln ist nicht zielführend.